Trittau : Trittau hat 2018 viel vor

Siegerbild: Jörg Broszius hat die Hirschbrücke bei besonderem Licht und mit besonderer Belichtung fotografiert.
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Siegerbild: Jörg Broszius hat die Hirschbrücke bei besonderem Licht und mit besonderer Belichtung fotografiert.

Beim Neujahrsempfang ging es um Supermärkte, Baugebiete, Kreisverkehr, Kita-Neubau und die Siegerfotos „850 Jahre Trittau“.

shz.de von
14. Januar 2018, 19:28 Uhr

Die Hirschbrücke in ganz besonderem Licht, die Hauptstraße und Schwäne mit Küken auf dem Mühlenteich sind die Siegerbilder des Fotowettbewerbs „850 Jahre Trittau“, die beim Neujahrsempfang der Gemeinde präsentiert wurden. Aufgenommen wurden sie von Jörg Broszius (Platz 1), Sabine Thieme -Byton (2.) und Dieter Schmoll (3.), Hobbyfotografen mit dem Blick für das Besondere.

Aus den ist Bildern ein kleiner Kalender entstanden, der bereits seinen Schreibtisch ziere, wie Oliver Mesch verriet. Die Sieger erhalten ein Frühstück mit dem Bürgermeister, eine Zehnerkarte für das Freibad und zwei Freikarten für eine Veranstaltung in der Wassermühle.

Bürgermeister Mesch hatte für den Neujahrsempfang nicht nur erstmals einen Abendtermin gewählt, sondern auch die Moderation geändert. Gemeinsam mit Bürgervorsteherin Ulrike Lorenzen führte er durch die dritte Neuerung – eine Rückschau mit Fotos, die von ihm selbst aufgenommen wurden.

Vieles, was 2017 begonnen wurde, wird Bürger und Politik auch 2018 beschäftigen: Mit den launigen Worten „Die Eierei um die Meierei ist vorbei“ ging Mesch auf den Abriss der ehemaligen Mili-Gebäude und den Baubeginn für einen Edekamarktes im Zentrum ein. Zu dem Konzept gehören auch der Umzug von famila an die Großenseer Straße und die Vergrößerung von Penny. Die Neuansiedlung von Markant an der Hamburger Straße dauert dagegen noch etwas. Möglicherweise soll dort die neue Kindertagesstätte entstehen. Den Kita-Bau bezeichnete Mesch als die größte Aufgabe in diesem Jahr.“

Weitere Baugebiete sind in Vorbereitung. In diesem Jahr rechnet er mit ersten Häusern in der Rausdorfer Straße (B 39) sowie einen Beschluss für ein Neubaugebiet B35 b. Zudem können die Grundstücke in der Poststraße nun rückwärtig bebaut werden. „Damit reagieren wir auf die gestiegene Nachfrage nach Wohnraum“, so Mesch.

Im Zuge des famila-Neubaus mit dem angrenzenden Wohngebiet entsteht in der Großenseer Straße ein weiterer Kreisel. Gleichzeitig übernimmt Trittau in Abstimmung mit Kiel die Bauleitung für die Sanierung der Landesstraße, die rund acht Monate dauern soll. Die derzeit im Bau befindliche Kieler Straße soll bis Mitte des Jahres fertig sein, die Campestraße in Kürze.

Mesch bedankte sich bei allen Ehrenamtlichen, allen voran den Gemeindevertretern und der Feuerwehr, die mit 158 Einsätzen aufgrund der Wetterlage fast doppelt so oft ausrücken musste. Musikalisch wurde der Empfang vom Männergesangverein untermalt. Im gemütlichen Teil gab es Kartoffelsalat und Würstchen.

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