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Neujahrsempfang : „Trittau gemeinsam voranbringen“

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Beim Neujahrsempfang der Gemeinde in der Wassermühle waren Flüchtlinge ein großes Thema.

„Vielleicht können wir beim nächsten Mal auch Einwohner begrüßen, die jetzt neu in der Gemeinde sind“, sprach Trittaus Bürgervorsteherin Ulrike Lorenzen beim Neujahrsempfang in der Wassermühle ein Thema an, das im vergangenen Jahr und viele Kommunen vor große Anforderungen stellte und auch in Zukunft stellen wird: Die Integration der Flüchtlinge.

Zahlreiche Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Kirche und Vereinen drängten sich am Sonntag im Veranstaltungsraum der alten Mühle, unter ihnen Kreispräsident Hans-Werner Harmuth, der CDU-Landtagsabgeordnete Tobias Koch und der Bürgermeister der Partnerstadt Gadebusch, Ulrich Howest.

„In Trittau lässt es sich gut arbeiten und leben“, verwies Ulrike Lorenzen darauf, dass Trittau in der Rangliste der Neubürger auf Platz vier in Schleswig-Holstein stehe. „Es gibt Arbeitsplätze, ein lebendiges Vereinsleben und eine gute Arbeit der Gemeindevertreter“, sprach sie zugleich ein „kleines Problem“ an: „Wir brauchen Nachwuchs in den politischen Gremien.“ Mehr Menschen sollten Interesse am Allgemeinwohl zeigen.

Bürgermeister Oliver Mesch appellierte an die Gäste, die Gemeinde Trittau zusammen mit den Flüchtlingen voranzubringen. „Wir standen und stehen vor großen Herausforderungen“, wies Mesch auf die Verdoppelung der Einwohnerzahl nach dem Zweiten Weltkrieg hin: „Für alle ist Trittau zur Heimat geworden.“ Im Amtsbereich leben zur Zeit 219 Flüchtlinge. Zuständig für die Unterbringung ist die Amtsverwaltung in Trittau. Dass „wir es geschafft haben, eine dezentrale Unterbringung zu realisieren“, sei auch dem Engagement von Amtsvorsteher Ulrich Borngräber zu verdanken, so Mesch.

Bei den Infos zu zukünftigen Projekten wie der Bebauung des Meierei-Geländes, der Instandsetzung des Straßennetzes sowie neuen Gewerbe- und Wohngebieten wies Mesch noch mal darauf hin, dass die Wiedereröffnung des Freibades auf 2017 verschoben werden musste: „So lange werden sich die Arbeiten hinziehen.“

Ein anderes Projekt nimmt dagegen immer konkretere Formen an – die neue Weimbs-Orgel für die Martin-Luther-Kirche. Dank der Unterstützung des Orgelbauvereins und vieler Spenden ist ein Großteil der benötigten Summe bereits vorhanden. Für den 2. Oktober ist die feierliche Orgelweihe geplant.

Weil eine Zuhörerin einen Kreislaufzusammenbruch erlitt und vom Notarzt versorgt werden musste, kürzte Oliver Mesch große Teile seiner Neujahrsrede ein.

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