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Stormarnderby : Tremsbüttel erarbeitet sich den Sieg

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

In der Fußball-Verbandsliga hält der abstiegsbedrohte WSV Tangstedt im Derby gegen den VfL Tremsbüttel lange gut mit, unterliegt aber 0:2. „Wir werden unsere Punkte gegen die Mannschaften holen, die in der Tabelle weiter unten stehen“, sagt WSV-Coach Frank Spitzer.

Unterschiedlicher konnten die Ausgangspositionen vor dem Stormarnderby in der Fußball-Verbandsliga zwischen dem Vfl Tremsbüttel und WSV Tangstedt kaum sein. Auf der einen Seite der gastgebende Aufsteiger, der fern von allen Abstiegssorgen ist. Auf der anderen Seite die Gäste, die im Abstiegsstrudel stecken. Der 2:0 (0:0)-Sieg der Gastgeber klingt erwartungsgemäß, war aber schwerer erarbeitet, als von vielen gedacht.

Denn in den ersten 45 Minuten der Partie war nicht zu erkennen, dass die beiden Mannschaften elf Tabellenplätze voneinander trennen. „Die Tangstedter haben sich hier in der ersten Hälfte sehr gut verkauft. Hätten sie immer so gespielt, dann würden sie sicherlich nicht da unten stehen“, sagte Tremsbüttels Co-Trainer Carsten Holzmüller, der erneut den aus gesundheitlichen Gründen fehlenden Marco Schier vertrat.

Seine Mannschaft tat sich zunächst schwer gegen die konzentriert und aggressiv verteidigenden Gäste. Diese nahmen mit intensivem Pressing den Platzherren den Spaß am Spiel und zerstörten das offensive Aufbauspiel der Grün-Weißen bereits in den Ansätzen. Oft waren die Tremsbüttler zu Rück- und Querpässen gezwungen, weil die Passwege gut zugestellt waren und der ballführende Spieler sich oft direkt zwei angreifenden Gegnern gegenüber sah. Strafraumszenen spielten sich beide Mannschaften im ersten Durchgang kaum heraus. Zumeist endeten die Angriffsversuche am Sechzehner des Gegners.

Doch wie schon im vergangenen Spiel gegen Rot-Weiß-Moisling bei einer direkt verwandelten Ecke, kamen den Platzherren erneut die Wetterbedingungen zu Hilfe. Jonas Fahrenkrog schoss kurz hinter dem Mittelkreis stehend einfach mal auf das Tor der Gäste. Dank einer Windböe nahm der Schuss eine sehr ungewöhnliche Flugbahn und senkte sich hinter dem vollkommen überraschten Tangstedter Schlussmann Steffen Johann ins Tor. „Ich hatte bei der tief stehenden Sonne absolut keine Sicht“, so Johann. „Das war Glück. Er ist ein guter Torwart. Normalerweise hält er den“, weiß Holzmüller.

Mit der Führung im Rücken drehte Tremsbüttel auf, und Tangstedt musste dem laufintensiven Pressing der ersten Halbzeit Tribut zollen. „Da fehlte es dann körperlich. Will man das 90 Minuten spielen, muss jeder mehr trainieren“, analysierte Tangstedts Coach Frank Spitzer. Die Heimelf vergab zahlreiche Chancen. Riko Tobing und Cedric Lühmann verpassten mehrfach die Vorentscheidung, bevor Lühmann schließlich in der 86. Minuten zum 2:0 einnetzte. „Wir werden unsere Punkte gegen die Mannschaften holen, die in der Tabelle weiter unten stehen“, schaute Spitzer nach vorne.
VfL Tremsbüttel:Schröder – Schaeper, Behnk, Tobing, Wirth – Jonas Fahrenkrog, Ralf Ziemann (75. Martens), Jascha Fahrenkrog, Jan Beyer, Cedric Lühmann – Daniel Wenig (65. Bischkopf).

WSV Tangstedt: Johann – Meyer, Schubert, Geertz, Ueker – Neiber, (75. Füllgraf), Krezo (58. Bahr), Pandza, (58. Wahl), Bodzian, Lehmann – Khan.
SR:Yannick Meyer (VfL Bad Schwartau).

Zuschauer: 80.
Tore: 1:0 Jonas Fahrenkrog (47.), 2:0 Lühmann (86.).

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erstellt am 24.Feb.2014 | 12:00 Uhr

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