UNFALLTOD AUF DER KREUZUNG : Trauer um den Gemeindewehrführer

Die Suzuki  war  gegen eine Feldsteinmauer geprallt. Der 52-jähriger Motorradfahrer starb noch an der Unfallstelle.
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Die Suzuki war gegen eine Feldsteinmauer geprallt. Der 52-jähriger Motorradfahrer starb noch an der Unfallstelle.

Grönwohlds Gemeindewehrführer (52) ist bei einem Motorradunfall mitten im Ort tödlich verunglückt

shz.de von
22. April 2014, 14:03 Uhr

Carsten Höltig (52), Gemeindewehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Grönwohld, ist bei einem schweren Verkehrsunfall am Ostersonnabend in der Ortsmitte von Grönwohld ums Leben gekommen. Nach Angaben der Polizei hatte der 52-Jährige aus Richtung Linau die Straße Steinern befahren. Kurz vor der Kreuzung geriet er mit seinem schweren Motorrad vom Typ Suzuki GSXR 1100 vermutlich gegen den Kantstein, fuhr über den Fußweg durch die Hecke vor einem Bekleidungsgeschäft und flog dann förmlich über die Dorfstraße. Auf der gegenüber liegenden Seite prallte die Maschine gegen eine Feldsteinmauer.

Obwohl eine qualifizierte Ersthelferin sich sofort um den Schwerstverletzten kümmerte, Rettungsdienst und Notarzt schnell vor Ort waren, war für Carsten Höltig jede Hilfe vergeblich. Er starb noch an der Unfallstelle. Um den genauen Unfallhergang zu rekonstruieren, forderte die Polizei einen Sachverständigen der Dekra an. Die Dorfstraße blieb während der Unfallaufnahme in Richtung Dwerkaten für knapp zwei Stunden voll gesperrt. Neben Rettungsdienst und Notarzt waren vier Streifenwagenbesatzungen im Einsatz.

Carsten Höltig war seit 1984 Mitglied der Feuerwehr Grönwohld. Im Jahr 2000 wählten ihn seine Kameraden zum Gemeindewehrführer. In seine Amtszeit als Gemeindewehrführer fiel die Gründung der Jugendfeuerwehr, der Umbau eines Teils der Schule für die Feuerwehr und die Beschaffung eines Löschfahrzeugs.

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