Bargfeld : Tränengas: Grundschule gesperrt

Die „Helden des Tages“: Gemeindewehrführer Ronald Willmann und Polizeimeister Felix Bremer gaben den Kinder Autogramme.
Die „Helden des Tages“: Gemeindewehrführer Ronald Willmann und Polizeimeister Felix Bremer gaben den Kinder Autogramme.

Kinder finden Munition und öffnen die Patronen. Das führte zu Reizungen und einem Grpoßeinsatz der Rettungskräfte.

shz.de von
29. April 2016, 17:49 Uhr

Ein Großaufgebot an Einsatzkräften wurde Freitagmittag in die Grundschule von Bargfeld-Stegen gerufen. Grund war ein chemischer Stoff, der Augen- und Atemwegsreizungen verursacht. Die Aufregung in der Grundschule „Alte Alster“ war groß: Zwei Jungen hatten am vorherigen Tag Patronen einer Schreckschuss-Pistole auf einem Feld gefunden, mit zur Schule gebracht und dort geöffnet. Das enthaltene Pulver wirkte reizend auf die Augen und Atemwege vereinzelter Kinder. Eines begab sich in ärztliche Behandlung. Die stellvertretende Schulleitung, Annette Clever-Hansen, informierte sofort das Gesundheitsamt: „Es wurde uns geraten, das Schulgebäude vorerst zu räumen und die Kinder nach Hause zu schicken. Insbesondere für Allergiker können sich manche Stoffe negativ auswirken.“ Polizei und Feuerwehr untersuchten die Patronen und Räume. Dann gab es Entwarnung – das enthaltene Mittel sei zwar ein Tränengas aber völlig harmlos. „Es reicht zu lüften“, erklärt Polizeimeister Felix Bremer. „Spätestens am Montag ist alles verflogen.“ Bis dahin spielten die Kinder zu ihrer Sicherheit auf dem Schulhof. Für die Schüler war der Vormittag ein großes Abenteuer. Als besonderen Höhepunkt gab es Autogramme von den Einsatzkräften.


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