Reinbek : Tödlicher Unfall: Bauarbeiter von Mauerteilen erschlagen

Bei einem Arbeitsunfall in einer Baugrube in Reinbek kam am Donnerstag ein Mann ums Leben.
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Bei einem Arbeitsunfall in einer Baugrube in Reinbek kam am Donnerstag ein Mann ums Leben.

Ein Mann arbeitet in einer Baugrube, plötzlich lösen sich zwei 700 Kilogramm schwere Kasematten und stürzen auf ihn herab.

shz.de von
29. Januar 2015, 17:15 Uhr

Reinbek | Tödliches Drama am Donnerstagnachmittag auf einer Baustelle an der Bismarckstraße in Reinbek bei Hamburg: Ein Bauarbeiter kam ums Leben, als er in einem ausgehobenen Schacht die Außenwand des Kellers eines Mehrfamilienhauses sanierte. Bei den Arbeiten brachen nach ersten Erkenntnissen zwei jeweils rund 700 Kilogramm schwere Kasematten, die als Lichteinlass vor den Kellerfenstern dienen, des Hauses ab und erschlugen den Mann.

Obwohl Rettungsdienst, Polizei und Feuerwehr schnell am Einsatzort waren, kam für den Mann jede Hilfe zu spät. Es dauerte eineinhalb Stunden, ehe die Einsatzkräfte die Leiche des Mannes geborgen hatten. Dabei kam auch ein Kran der Hamburger Berufsfeuerwehr zum Einsatz, mit dem eine der Kasematten angehoben werden konnte.

„Die Bergung des Mannes gestaltete sich extrem schwierig, weil wir nur von oben arbeiten konnten und verhindern mussten, nicht selbst vom losen Sand am Grubenrand verschüttet zu werden", sagte Oliver Selke, der stellvertretende Gemeindewehrführer der Feuerwehr Reinbek, die nach dem Alarm gegen 14 Uhr mit 20 Kräften vor Ort war.

Blaulichtmonitor



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