Bad Oldesloe : Todesfahrt auf der A 1

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Transporter rast in Mercedes-Heck: War der Fahrer übermüdet?

shz.de von
31. März 2017, 06:00 Uhr

Schon wieder war die Autobahn 1 Schauplatz eines schlimmen Unglücks: Am späten Mittwochabend gegen 21.30 Uhr kam es zwischen den Anschlussstellen Bad Oldesloe und Reinfeld in Fahrtrichtung Norden zu einem tödlichen Verkehrsunfall.

Nach dem bisherigen Ermittlungsstand der Polizei befuhr ein 45 Jahre alter Mann aus Lübeck mit einem Mercedes-Benz SLK 200 den rechten Fahrstreifen, als sich von hinten auf dem mittleren Fahrstreifen ein 35-Jähriger aus Bayern mit einem Fiat Ducato der Sprinterklasse näherte. Möglicherweise aufgrund von Übermüdung geriet der 35-Jährige auf den rechten Fahrstreifen und prallte vermutlich ungebremst in das Heck des Mercedes. Dadurch wurde der SLK 200 gegen die rechte Außenschutzplanke geschleudert und im hinteren Bereich völlig zerstört.

Der Transporter prallte gegen die Mittelschutzplanke und überschlug sich mehrfach (kl. Foto). Durch den Unfall wurde der 49-jährige Beifahrer aus Lübeck so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Der Fahrer des SLK kam mit lebensgefährlichen und der Fahrer des Ducato mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft in Lübeck wurde ein Sachverständiger der Dekra angefordert und beide Fahrzeuge wurden sichergestellt.

Während der aufwändigen Rettungs- und Bergungsarbeiten sowie der Unfallaufnahme hatte die Polizei die Autobahn in Richtung Norden voll gesperrt. Die Fahrbahnen wurden erst um 3.35 Uhr wieder freigegeben. Im Einsatz waren fünf Streifenwagen, ein Noteinsatzfahrzeug, zwei Rettungswagen und die Wehr Bad Oldesloe.

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