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Braak im Kreis Stormarn : Tiere leiden nach Großfeuer in Sarghandel

vom
Aus der Onlineredaktion

Was löste das Großfeuer in dem Braaker (Kreis Stormarn) Sarghandel aus? Die Spurensuche musste am Freitag unterbrochen werden.

Braak | Nach dem Großfeuer in Braak (Kreis Stormarn) haben sich am Freitag die Brandermittler des Landeskriminalamtes (LKA) mit schwerem Gerät in der Brandruine auf die Spurensuche gemacht, und die Untersuchung nach kurzer Zeit wieder gestoppt: Ein größerer Bagger wird gebraucht, die Untersuchungen sollen deshalb in der kommenden Woche fortgesetzt werden. Die Brandstelle bleibt weiterhin beschlagnahmt. „Ich muss trotzdem meinen Betrieb fortführen“, sagt Unternehmer Gerard Teister, „wir leiten die Lieferungen auf andere Lager um. Das kostet alles Zeit und Geld und wird von der Versicherung nicht bezahlt.“

Sorgen bereiten dem Mann die vielen Tiere einer Zucht, die er neben dem Sarghandel betreibt. Die Hühner, Brieftauben, Hasen und Gänse sind zum Teil verletzt, angebrannt und sie fressen nur zögerlich. Manche hat er inzwischen schon von ihren Leiden erlöst. Weitere werden folgen. Falls das Großfeuer durch Brandstiftung entstanden ist, hat er keine Vorstellung darüber, wer so etwas macht. Konkurrenten schließt er kategorisch aus, persönliche Feinde hat er nicht. Bei dem Großfeuer entstand ein Sachschaden, der auf mindestens 900.000 Euro geschätzt wird.

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erstellt am 19.Sep.2014 | 14:15 Uhr

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