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Stormarner Tageblatt

18. August 2017 | 14:52 Uhr

Theater ist ihre große Leidenschaft

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Goldene Ehrennadel für Ursula Hammelmann von den Trittauer Laienspielern / Ein Krimi ist in Vorbereitung

Ursula Hammelmann wirkt seit 50 Jahren bei den Trittauer Laienspielern mit. Jetzt wurde sie im Rahmen einer Feierstunde ausgezeichnet. Vom Landesverband der Amateurtheater gab es die Goldene Ehrennadel und vom Verein eine Urkunde und Blumen. Ebenfalls geehrt wurden Harald Wege und Norbert Weber, die beide 25 Jahre dabei sind. Sie erhielten die Silberne Ehrennadel und ebenfalls eine Urkunde und Blumen.

Zuvor würdigte Vorstandsmitglied Uschi Dyballa die Verdienste der drei Laienschauspieler, und es wurden Bilder aus dem Theaterdasein gezeigt, die mit vielen Ahs, Ohs und Lachern begleitet wurden, denn sie weckten schöne Erinnerungen.

Ursula Hammelmann trat 1964 den Verein bei und arbeitete nach dem Motto „Es gibt nichts, was man nicht kann“. Urmel, wie die Kollegen sie nennen, führte Regie, schrieb selbst Stücke, nähte Kostüme, soufflierte oder spielte Rollen und löste Probleme aller Art. Das alles „mit Charme und Hartnäckigkeit und einem spitzen, treffenden Humor“, wie ihr Uschi Dyballa bescheinigte. Dafür wurde sie bereits 2004 mit der Ehrennadel des Vereins ausgezeichnet und auch die Nadeln für 25 und 40 Jahre kann sie sich anstecken. Harald Wege ist ein distinguierter Herr und spielte die entsprechenden Rollen: Adlige, Professoren, Richter, Dirigenten und mehr, einfach alles „von Rollen mit einem Satz bis hin zu tragenden Rollen“, wie er sich gern erinnert. Er ist seit 1989 dabei, engagierte sich auch im Vorstand und organisiert alles, was geregelt werden muss, vom Getränkeverkauf bis zum Kartenverkauf. Seit dem letzten Jahr ist er auch als Glückwunschbote unterwegs. Seine fröhliche Art sei unverwechselbar, so Uschi Dyballa weiter.

Norbert Weber ist ein Spieler durch und durch. Er gibt gern den charmanten Verführer, wandelt eigenmächtig den Text ab und bringt fremde Requisiten ein, wie im Stück „Ingeburg“ ein rotes Höschen. Daran erinnert er sich angeblich nicht mehr, dafür seine Kollegen. „Mit dir wird es nie langweilig“, so Dyballa.

Die Laienspieler haben 100 Mitglieder , darunter 85 Aktive. Seit 1951 unterhalten sie die Region, zuerst in Gaststätten und im Bugenhagenheim, später dann im Bürgerhaus. Im Februar 2013 fand die letzte Aufführung statt, weil das Bürgerhaus saniert werden muss, insbesondere beim Brandschutz. Geprobt werden darf allerdings und so wird schon an einem Krimi gearbeitet, der im Herbst aufgeführt werden soll. „So langsam bekommen wir aber Angst, dass diese Pläne nicht zu verwirklichen sind, weil alles so langsam voran geht“, sagt Uschi Dyballa.





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