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Stormarner Tageblatt

21. Oktober 2017 | 21:59 Uhr

Keine Tore : Teilerfolg im Nordderby

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Fußball-Regionalligist VfB Lübeck spielt 0:0 gegen Eintracht Norderstedt und feiert seinen ersten Punktgewinn gegen ein Top-Team.

Nach drei Heimniederlagen in Folge durfte Fußball-Regionalligist VfB Lübeck am Wochenende immerhin einen Teilerfolg bejubeln. Beim Remis im Landesderby gegen Eintracht Norderstedt feierten die Hansestädter damit zugleich den ersten Punktgewinn gegen ein Team aus der oberen Tabellenhälfte. Tore hingegen bekamen die 1157 Zuschauer an der Lohmühle nicht zu bewundern. „Wir tun uns weiter schwer gegen tief stehende Gegner, schaffen es oft leider nicht, Lücken zu finden, um deren Abwehr auszuhebeln. Da wir dann auch die wenigen sich bietenden Möglichkeiten nicht nutzen, geht so eine Partie auch nicht unverdient unentschieden aus. Damit müssen wir dann auch einmal leben“, erklärte VfB-Coach Denny Skwierczynski.

Der VfB hatte in der Anfangsphase das Ruder übernommen, erspielte sich ein optisches Übergewicht, ohne dabei aber zunächst zu einer Tormöglichkeit zu gelangen. Die hatten die Gäste. Der Ex-Lübecker Ermir Zekjiri nutzte aus vermeintlicher Abseitsposition seinen Freiraum, schob das Spielgerät (10.) aber noch leicht bedrängt von Dennis Wehrendt knapp rechts am Tor vorbei.

Es folgte eine Phase, in der der Kampf überwog, sich beide Teams neutralisierten und selten zu einem konstruktiven Spielaufbau kamen. So blieben Chancen auf beiden Seiten vor der Pause auch rar gesät. Lübecks Stefan Richter scheiterte aus der Distanz (29.). Auf der Gegenseite musste VfB-Schlussmann Jonas Toboll sein ganzes Können aufbieten, um einen Kopfball von Jan Lüneburg gerade noch mit den Fingerspitzen an die Latte zu lenken (32.). So gingen die Gastgeber in einer zerfahrenen Begegnung mit einer eher schmeichelhaften Nullnummer in die Halbzeit.

Die zweite Hälfte begann mit zwei guten Chancen für den VfB. Zunächst scheiterte Dennis Voß freistehend am herausstürzenden Ole Springer (46.). 120 Sekunden später hatte der Keeper der Norderstedter dann auch das Quäntchen Glück, dass eine verunglückte Flanke von Lukas Knechtel aus halblinker Position nur die Oberkante der Latte touchierte. Maletzki per 18-Meter-Schuss (59.) sorgte für ein weiteres Lübecker Ausrufezeichen.

Nach einer Stunde aber meldete sich dann auch Norderstedt kurzzeitig zurück, doch bei einem Versuch des gerade zuvor eingewechselten Pablo Kunter (65.) musste VfB-Keeper Toboll nicht eingreifen. Da in den Schlussminuten Andre Senger zunächst eine Hereingabe von Maletztki verpasste (82.), ehe er fünf Minuten später im Sechzehner geblockt wurde, blieb es beim torlosen Unentschieden.

Bei den Grün-Weißen bleibt derweil die Hoffnung auf Besserung im nächsten Match. Das findet auswärts beim Hamburger SV II statt – und in der Fremde sammelten die Lübecker zuletzt immerhin 13 von 15 möglichen Punkten. „Wir müssen einfach im Moment in kleinen Schritten denken, weiter arbeiten und Gas geben. Ich jedenfalls bin guter Dinge, dass es uns bald gelingt, stabiler zu spielen und wir auch die erhofften Ergebnisse holen“, betont Abwehrspieler Jan-Andre Sievers.

Statistik VfB – Eintracht Nord. 1:4 (1:4)

 

VfB Lübeck: Toboll – Sievers, Wehrendt, Marheineke, Knechtel – Maletzki, Lange (22. Nogovic) – Senger, Voß (64. Meyer), Richter – Kramer (76. Sezer).

Eintracht Norderstedt: Springer – Aniteye, Bojadgian, Rose, Kummerfeld – Koch – Zekjiri (62. Kunter), Kunath (77. Petersen), Schluchtmann, Nadler (57. Schultz) – Lüneburg.

SR: Schlüwe (Laatzen). – Z: 1157.

Tore: Fehlanzeige.

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