Ahrensfelde : Technischer Defekt löst Brand aus

Schwierige  Löscharbeiten in Ahrensfelde:  Das Feuer hatte sich in die Holzkonstruktion unter dem Blechdach gefressen.
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Schwierige Löscharbeiten in Ahrensfelde: Das Feuer hatte sich in die Holzkonstruktion unter dem Blechdach gefressen.

Es war nicht der Feuerteufel: Der jüngste Brand einer Scheune wurde nach Ermittlungen der Kripo durch einen technischen Defekt an der Beleuchtungseinrichtung ausgelöst.

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24. April 2014, 10:47 Uhr

Der Scheunenbrand in Ahrensfelde hat nichts mit dem Feuerteufel zu tun. Die Kriminalpolizei Ahrensburg geht von einem elektrotechnischen Defekt an der Beleuchtungseinrichtung aus, die zu dem Strohlager nach oben verläuft. Spezialisten der Oldesloer Kripo hatte die Brandstelle untersucht.

Der Verdacht, dass es sich um denselben Feuerteufel handelt, der in dem Ahrensburger Ortsteil immer wieder Strohballen in Brand steckte, lag nahe, weil zum vierten Mal derselbe Landwirt betroffen war. Das Feuer in der Scheune in der Dorfstraße hatten drei Jugendliche gegen 1.45 Uhr zufällig entdeckt. Sie hatten Brandgeruch bemerkt, als sie an dem Bauernhof vorbeikamen. In der der 250 Quadratmeter großen Scheune brannte ein Strohhaufen. Sie versuchten noch vergeblich, die Flammen auszutreten. Der 45-jährige Landwirt Jürgen Wriggers sowie eine 34-Jährige Frau und ein 38-Jähriger Pächter wurden von der Polizei geweckt.

Das Feuer hatte sich das rasend schnell ausgebreitet hatte und war in das Hallendach vorgedrungen, was die Löscharbeiten nicht einfacher machte. Die Flammen hatten sich zwischen die hölzerne Unterkonstruktion und das Blechdach gefressen. Für den Einsatz unter Atemschutz forderte Ahrensburgs Gemeindewehrführer Jürgen Stahmer die Feuerwehr Großhansdorf und die Drehleiter aus Glinde nach, so dass fast 100 Kräfte aus fünf Wehren im Einsatz waren. Erst gegen 11 Uhr am Mittwoch konnten die letzten Einsatzkräfte abrückten.

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