Mini-Serie : Tarp kann bei Reinfelder Zwischenspurt nicht folgen

Im Hinspiel ärgerte die HSG Tarp-Wanderup mit Geeske Luth (re.) Lina Tonding (Mitte) und den SV Preußen Reinfeld und verlor knapp 23:28. Jetzt feierten die Stormarnerinnen einen Kantersieg.
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Im Hinspiel ärgerte die HSG Tarp-Wanderup mit Geeske Luth (re.) Lina Tonding (Mitte) und den SV Preußen Reinfeld und verlor knapp 23:28. Jetzt feierten die Stormarnerinnen einen Kantersieg.

SH-Liga-Handballerinnen aus Stormarn tun sich bei 29:19 anfangs schwer – bei ein 10:2-Lauf die Vorentscheidung bringt. Damit feiert die Dörling-Sieben den dritten Sieg in Folge.

Die Schleswig-Holstein-Liga-Handballerinnen des SV Preußen Reinfeld sind weiter auf einem guten Weg. Beim Tabellenschlusslicht HSG Tarp-Wanderup feierte das Team der beiden Trainer Detfred Dörling und Thomas Kruse einen 29:19 (11:10)-Kantersieg und gewann damit bereits zum dritten Mal in Folge. „Alle Spielerinnen haben Tore geworfen und hatten Zug zum Tor“, lobte Dörling: „Auch in Tarp muss man erst mal in dieser Höhe gewinnen.“

Im Hinspiel hatte die HSG den Reinfelderinnen einige Kopfschmerzen bereitet und sich am Ende „nur“ mit 23:28 geschlagen gegeben. „Wir wollten deshalb von Anfang an vorne und hinten Vollgas geben“, so Dörling. Das klappte zunächst auch sehr gut. Schnell führte der SVP mit 5:1 und später mit 9:4. „Dann haben wir drei Gänge zurückgeschaltet“, ärgerte sich der Coach. Mit einem 4:1-Lauf verkürzten die Gastgeberinnen auf 8:10. In die Pause retteten die Stormarnerinnen sogar nur noch einen knappen 11:10-Vorsprung.

In der Kabine wurden die Fehler besprochen. „Die Mannschaft wusste, woran es lag, und gelobte Besserung“, sagte Dörling. Und so versuchte der SVP, an die guten ersten 20 Minuten anzuknüpfen. Mit einem 10:2-Lauf zum 21:12 nach dem Wechsel machte der SVP dann innerhalb von nur zwölf Minuten alles klar. Vor allem die Abwehr stand nun felsenfest und hatte zudem in Annika Rahf wieder einmal einen sehr starken Rückhalt. Und so kamen die Stormarnerinnen über die erste und zweite Welle auch zu vielen einfachen Toren. Den Sieg ließ sich der SVP nicht mehr nehmen und bleibt mit nun wieder positivem Punkteverhältnis von 17:15 Zählern auf dem siebten Tabellenplatz.

Tore für Reinfeld: Anna-Lena Tetzlaff (7), Sina Rostek (5/4), Janine Sachse (4/1), Dominique Schildt, Rika Tonding (je 3), Jana Schultz, Kerstin Albrecht, Lina Tonding (je 2), Maike Waldeck (1).



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