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Stormarner Tageblatt

20. September 2017 | 09:35 Uhr

Tanzen für den guten Zweck

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Das Stadtforum Ahrensburg lädt zu „Music for free“ und möchte die Arbeiterwohlfahrt unterstützen

shz.de von
erstellt am 01.Apr.2014 | 12:28 Uhr

Einen Tanz in den Mai gibt es in vielen Orten, Musiknächte gibt es ebenfalls mehrere in der Region– aber „Music for free“ sticht aus beiden Kategorien heraus. Denn das Team vom Stadtforum Ahrensburg schafft es mittlerweile jedes Jahr, aus der Kombination dieser beiden Ereignisse, ein eigenständiges Event zu machen. Dass dieses dann auch noch bei freiem Eintritt einem guten Zweck dient, rundet das Gesamtkonzept ab.

„Wir überlegen uns jedes Jahr ein paar neue Dinge“, sagt Antje Karstens vom Stadtforum. Man probiere Dinge aus und erweitere so das Programm. So wird der bekannte Ahrensburger DJ Martin Hoefling am 30. April sein nach Ende der Konzerte im Casa Rossa auflegen. In den Vorjahren endete die Veranstaltung zumeist gegen Mitternacht. „Doch ein Tanz in den Mai, der um Mitternacht endet, ist ja schon etwas komisch“, so Karstens.

Daher wird Hoefling für alle, die gern noch tanzen möchten, von 22 Uhr bis 1 Uhr Musik auflegen. „Was es zu hören gibt, entscheide ich spontan“, sagt er, „ich arbeite ohne feste Playlists. Das werden Hits der letzten Jahrzehnte sein“, so Martin Hoefling. Wichtig sei , dass „einfach eine gute Stimmung herrscht.“ Er verspricht daher auch eine „mitreißende Lichtshow“.

Die Konzerte in den Auftrittsorten Asche, Berlin Milljöh, Casa Rossa, Delikatessen Boy, Rockefeller und Bangok bestreiten überwiegend Coverbands. Mit dabei sind „Tschmokie“ (Smokie), „The Line Walkers“ (Johnny Cash), Georigie Butler, Christoph Brüx mit Anya Mahnke („Deutschland sucht den Superstar“ Vocalcoach), „Die Koschmidders“ (Beatles) und „Curtain Call“. Die Erfahrung habe gezeigt, dass die Besucher gerne Liveversionen bekannter Hits hören, so Karstens.

Der Eintritt ist frei, aber es wird um Spenden für die Arbeiterwohlfahrt gebeten. Wie jedes Jahr wird „Eine Tüte Gerechtigkeit“ unterstützt. Das Hauptziel ist es dieses Mal, Chancengleicheit für Kinder mit Migrationshintergrund zu fördern, erklärt Ulrike Reichle vom Hort am Schloss. „Es gibt in Ahrensburg wirklich Bedarf in diesem Bereich. Manche Familien werden zurückgelassen und nicht integriert. Das wird nur leider in unserer Stadt noch viel zu selten als Problem gesehen“, so Ulrike Reichle.

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