Trendwende : Talfahrt rechtzeitig gestoppt

Bild mit Symbolcharakter: Maike Waldeck und der SV Preußen Reinfeld streckten sich gegen Lübeck 1876 und gewannen letztlich verdient.
Bild mit Symbolcharakter: Maike Waldeck und der SV Preußen Reinfeld streckten sich gegen Lübeck 1876 und gewannen letztlich verdient.

Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge feiern die SH-Liga-Handballerinnen des SV Preußen Reinfeld wieder einen Sieg – 27:20 gegen Lübeck 1876.

shz.de von
19. Januar 2016, 07:00 Uhr

Die Erleichterung war groß nach dem 27:20 (11:7)-Erfolg der Schleswig-Holstein-Liga-Handballerinnen des SV Preußen Reinfeld gegen Lübeck 1876. Nach drei Niederlagen in Folge war das Team der beiden Trainer Detfred Dörling und Thomas Kruse mit 12:12 Punkten auf den siebten Tabellenplatz abgerutscht. Durch den Sieg haben die Stormarnerinnen nun wieder ein positives Punktekonto und verbesserten sich in der Tabelle auf Rang sechs. „Das war ein wichtiges Spiel für alle – vor allem für die Psyche“, erklärte Dörling. „Hoffentlich haben wir das angeknackste Selbstvertrauen wieder aufpoliert.“ Sowohl ihm als auch Kruse und den Spielerinnen dürfte nach den zuletzt dürftigen Leistungen ein Stein vom Herzen gefallen sein.

Zu Beginn war die Nervosität bei den Reinfelderinnen noch deutlich zu spüren. Erst nach dem 2:3 kam der SVP langsam auf Touren. Trotz etlicher krankheitsbedingter Ausfälle und angeschlagener Spielerinnen präsentierte sich das Team deutlich besser als in der vergangenen Woche bei der Niederlage in Nübbel. Zur Pause lagen die Reinfelderinnen bereits mit vier Toren vorne.

Auch nach dem Seitenwechsel geriet der Erfolg des SVP zu keinem Zeitpunkt in Gefahr. Letztlich feierten die Stormarnerinnen ihren bislang dritthöchsten Saisonsieg und können nun wieder ein bisschen durchatmen. Denn eine weitere Niederlage und das ambitionierte Team hätte den Blick in der Tabelle in Richtung Abstiegszone richten müssen. „Das war eine tolle Mannschaftsleistung“, lobte Dörling. „Wenn auch nicht alles Gold war, so kann jedoch jede einzelne Spielerin darauf aufbauen.“

Bis zum nächsten Spiel sind nun erst einmal fast drei Wochen Pause. Nach zwei spielfreien Wochenenden muss Reinfeld erst am Donnerstag, den 4. Februar (20.30 Uhr, Maurepasstraße), beim Tabellenletzten SV Henstedt-Ulzburg II wieder ran.

Tore SVP: Kerstin Albrecht (6), Sina Rostek (6/1), Lina Tonding (4), Janine Sachse, (3), Rika Tonding (3/1), Svea Manthe (2), Jana Schwarz, Maike Waldeck, Dominique Schildt (je 1).



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