Tag der Talente im Kub

Freuen sich auf den Wettbewerb: Musikschulchef Marian Henze, Natalya Klem (Leiterin Klavierbereich) und Peter Erdmann (Leiter Zupfinstrumente).
Freuen sich auf den Wettbewerb: Musikschulchef Marian Henze, Natalya Klem (Leiterin Klavierbereich) und Peter Erdmann (Leiter Zupfinstrumente).

Neuer Wettbewerb der Oldesloer Musikschule quer durch die Instrumentengruppen / Gewinne: Stipendien und Sonderpreise

shz.de von
18. Mai 2018, 10:45 Uhr

Gespannt sitzt das Publikum auf seinen Sitzen, Stille im Saal, bevor die ersten Töne erklingen – für erfahrene Musiker ist das eine ganz normale Situation und trotzdem ist sie selbst beim 100. oder 1000. Auftritt für manche nicht einfach oder selbstverständlich. Daher ist es ein besonderer Moment für viele Talente, sich vor Publikum zu präsentieren und neben jeder Menge Vorfreude auch mit Erwartungshaltungen und Drucksituationen umzugehen. Solche Situationen zu erschaffen und gemeinsam erfolgreich und mit Spaß zu durchstehen, gehört durchaus in das Lehr- und Lernprogramm von Musikschulen.

Mit einem neuen Wettbewerb quer durch die Instrumentengruppen möchte die Oldesloer Musikschule unter dem neuen Leiter Marian Henze über 30 Talenten am 26. Mai im Kultur- und Bildungszentrum (Kub) die Möglichkeit geben, sich vor Publikum zu präsentieren und sogar Stipendien gewinnen zu können. „Wir wollen, dass es für alle Teilnehmer ein Erfolgserlebnis ist. Jeder, der sich dort präsentiert, hat für sich selbst ja auch schon etwas erreicht“, sagt Natalya Klem, Leiterin des Klavierbereichs. „Dank des Lions Clubs ist es uns möglich, zusätzlich an einige Schüler Stipendien zu vergeben. Da geht es dann um ganz besondere Leistungen, die wir würdigen wollen“, erklärt Henze. Das Stipendium werde auf den zu zahlenden Musikschulbeitrag der entsprechenden Gewinner angerechnet. „Das steht aber nicht im Fokus. Die Schüler sollen sich präsentieren können und nicht gegeneinander antreten. Es gibt eine Jury und im persönlichen Gespräch kann auch noch erklärt werden, was gut war und was man verbessern könnte“, sagt Henze.

„Wir bereiten alle unsere Schüler so gut es geht vor, aber natürlich können dann Fehler passieren“, so Klem. Sie habe vielen ihrer Schüler empfohlen, an dem Wettbewerb teilzunehmen. „Wenn es so etwas gibt, finde ich, dass man die Chance nutzen sollte“, sagt sie. „Natürlich können wir da nur empfehlen und unterstützen. Der Antrieb muss aus den Schülern selbst kommen. Auch Eltern sollten da nicht die treibende Kraft sein und jemanden drängen, das endet meistens nicht gut“, weiß Henze. Mit 15 Teilnehmern wird der Klavierbereich der größte Part des Tages werden. Außerdem sollen aber auch Bläser, Gitarristen oder Schlagzeuger mit dabei sein und ihr Können in unterschiedlichen Altersklassen auf der Bühne zeigen. Um 19 Uhr – so der Plan – gibt es dann einen gemeinsamen Abschluss mit Urkunden- und Preisübergaben im Kub-Saal. „Wir wollen damit auch eine weitere kulturelle Veranstaltung schaffen, die wir ein Mal im Jahr wiederholen“, sagt Henze. „Wir würden uns freuen, wenn der Wettbewerb wächst und sich etabliert. Da ist sicherlich noch mehr Potenzial. Vielleicht kommen ja Schüler zum Zuschauen und wollen dann nächstes Mal mit dabei sein“, sagt Peter Erdmann, Leiter des Bereichs der Zupfinstrumente. Die musikalisch vielfältige Auswahl werde schon dieses Mal von Klassik bis Popmusik reichen.

Los geht es Samstag mit der Premiere des Musikschulwettbewerbs um 10 Uhr. Auftritte finden im Kub statt. Sowohl der Saal im Hauptgebäude als auch im Gebäudeteil des Historischen Rathaus werden bespielt.


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