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Stormarner Tageblatt

18. Oktober 2017 | 13:37 Uhr

Tänzer, Torfrock und Helikopter

vom

Vom 7. bis 9. Juni findet das 29. Ahrensburger Stadtfest mit 80 Ständen, vier Bühnen und 300 aktiven Ahrensburgern statt

shz.de von
erstellt am 25.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Ahrensburg | Nach dem Stadtfest ist vor dem Stadtfest lautet das Motto des Ahrensburger Stadtforums. Und so hat sich das Team um Götz Westphal und Stephan Schächterle von EPM Concept direkt nach dem Stadtfest hingesetzt, Bilanz und Konsequenzen für die Neuauflage gezogen. Das Ergebnis werden alle Schlossstädter und Besucher nun vom 7. bis 9. Juni im gesamten Stadtgebiet sehen können.

Diesmal wird es vier Bühnen geben. Davon ist eine besonders lokal ausgerichtet: Am Sonnabend und Sonntag wird in der Manhagener Allee ab 12 Uhr der Ahrensburger Turn- und Sportverein zu erleben sein. "Darüber freue ich mich sehr. Das hat uns ein wenig Vorbereitungszeit gekostet, und wir sind glücklich, dass der ATSV als größter Verein Stormarns mit 4000 Mitgliedern nun mit an Bord beim Stadtfest ist", so Westphal. Zentrales Ziel sei es schließlich, das Stadtfest zu einem "Fest von Ahrensburgern für Ahrensburger" zu machen. "Da sind wir noch nicht ganz angelangt. Aber ich denke, dass wir auf einem sehr guten Weg sind", sagt Westphal. Am Freitag und Sonnabendabend wird die ATSV-Bühne dann von Ahrensburg-TV-Moderator Martin Hoefling eingenommen. Er präsentiert zwei Tanzabende, die nicht durch Lautstärke und aktuelle Discohits überzeugen wollen, sondern durch entspannte Atmosphäre und gemütlichem Schwoof zu Klassikern von Abba bis Wiener Walzer.

Positiv sei auch zu vermelden, dass die Vereinsmeile wieder gut angenommen werde. Erneut sollen in der Großen Straße und der Klaus-Groth-Straße acht lokale Vereine die Möglichkeit bekommen, sich kostenlos zu präsentieren. "Wir stellen sogar die entsprechenden Buden und die Infrastruktur zur Verfügung", so Schächterle.

Über andere Stände lasse sich sagen, dass es zu 80 Prozent feste Beschicker seien, die jedes Mal wieder kämen. "Die Tendenz geht weg von den klassischen Schaustellern mit kleinen Fahrgeschäften, Gewinnbuden oder Entenangeln. Davon konnte man früher fünf hinstellen. Jetzt ist das nicht mehr so gefragt", weiß er.

Das Bühnenprogramm bietet zum Großteil Coverbands aus ganz Deutschland. Während man 2012 eher auf den Entdeckerfaktor mit unbekannteren aufstrebenden Bands setzte, geht die Tendenz jetzt wieder hin zu lebenden Party-Jukeboxen.

"Ich denke, dass das eine Wellenbewegung ist. Mal ist mehr das eine gefragt, vielleicht mehr Individuelles, dann kommt man zurück zum Mainstream", so Schächterle. "Das Programm wird sicherlich Spaß machen und überzeugen", ist sich Westphal sicher. Musikalische Fixpunkte sind dabei neben den besagten Coverbands und einem Andrea- Berg-Double die Auftritte von Torfrock auf der alsterradio-Bühne (Freitag 22.30 Uhr) und Fabian Harloff in der Hagener Allee (Sonnabend 21.30 Uhr). Auch der musikalische Nachwuchs kommt zum Zug. So dürfen die noch jungen und unbekannten Vantage aus Bad Oldesloe und Sülfeld am Sonnabend ihren Alternativerock in der Hagener Allee präsentieren (17 Uhr), und auch die Jazzcombo und Big Band der Stormarnschule kommen dort zum Zug (Sonntag 14 Uhr). Hörenswert sind auch die Songwriterinnen Aylin und Banu Sengül (Hagener Allee, 16 Uhr, am Sonntag).

Ein Höhepunkt wird der Auftritt der Ahrensburger Tanzschule Drehmoment zur Eröffnung am Freitag in der Hagener Allee (18.30 Uhr). Das hat schon Kultcharakter. Das Ensemble DancenArt, das aus Drehmoment-Tänzern besteht, wird zudem überall im Stadtgebiet unterwegs sein und Tanzperformances zeigen.

Neu sind die Hubschrauberflüge über das Stadtfest, die für 40 Euro schon im Rockefeller gesichert werden können.

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