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Talentshow : SVE-Nachwuchs hält gegen Stars von morgen gut mit

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Stormarner U 15 schließt das eigene Fußball-Blitzturnier zwar ohne Punkt ab, bietet Dortmund und Co. aber Paroli. Auf der Veranstaltung waren in den Vorjahren sogar schon spätere Weltmeister zu Gast.

Die blanken Fakten lesen sich ernüchternd. Kein Tor, kein Punkt, Tabellenschlusslicht. Doch darum ging es dem SV Eichede gar nicht, nachdem er das eigene U 15-Blitzturnier erfolglos beendet hatte. Viel wichtiger war, dass der neue Coach Björn Manke sehen konnte, dass seine Fußballer mit den Gegnern durchaus mithalten konnten – denn die Kontrahenten gehörten zu den namhafteren Clubs: Hamburger SV, Borussia Dortmund, FC Hansa Rostock und TeBe Berlin. Hinzu kam der dänische Vertreter Velje BK.

Die Talente der Stormarner aber erstarrten vor den großen Namen keinesfalls in Ehrfurcht, verloren gegen den HSV, TeBe und Rostock jeweils nur 0:1 – und das entscheidende Tor fiel stets in den Schlussminuten.

Auch gegen den Favoriten und späteren Turniersieger Borussia Dortmund hielten die „Bravehearts“ lange gut dagegen. Erst ein strittiger Elfmeter sorgte für die Führung der Schwarz-Gelben kurz vor Schluss. Die Eicheder mussten schließlich ihrem immensen Pensum bis dahin Tribut zollen und kassierten 30 Sekunden später auch noch das 0:2.

Einzig gegen Velje BK waren die Stormarner beim 0:4 chancenlos. Die Dänen blieben wie der BVB im gesamten Turnier ungeschlagen, mussten sich wegen des schlechteren Torverhältnisses aber mit dem zweiten Rang hinter dem Bundesliga-Nachwuchs zufrieden geben.

Nach der Veranstaltung gab es derweil Lob von allen Seiten für die Ausrichter. „Es ist ein gut organisiertes Turnier. Es hat uns Spaß gemacht, auch wenn das Team nach dem Trainingslager ziemlich platt war“, sagte der Oldesloer Erik Balschun, der seit dieser Saison die C-Junioren der Hanseaten trainiert.

Organisator Lars Konietzko freute sich über die lobenden Worte und den reibungslosen Ablauf. „Gewinnen ist hier nicht der wichtigste Faktor. Natürlich wäre es schön gewesen, wenn die Jungs ein paar Punkte geholt hätten. Aber es geht eher darum, ihnen den Vergleich auf diesem hohen Niveau zu bieten“, erklärte Konietzko. „Dortmund ist im Jugendbereich seit Jahren das Non-Plus-Ultra. Der BVB bringt viele Talente hervor und ist sehr gut aufgestellt. Es ist schön, dass hier private Kontakte zwischen den Spielern entstehen, denn die BVB-Kicker wohnen bei den Familien unserer Nachwuchsspieler“, so Konietzko, der davon überzeugt ist, dass der eine oder andere Profi von morgen erneut in Eichede dabei gewesen ist: „Einige Spieler, die bei unseren Turnieren waren, haben es später bis in die Nationalmannschaft geschafft: zum Beispiel Mario Götze oder Erik Durm.“ Beide wurden im Juli mit der deutschen Nationalelf in Brasilien Weltmeister – bis dahin ist es aber ein weiter Weg.

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