Aufstieg : SVE III mit erfolgreicher Aufholjagd

Till Knifka (re.) und der SV Eichede III setzten sich  mit 3:1 gegen Marcel Griem  und den Witzhaver SV durch und stiegen in die Kreisliga auf.
Till Knifka (re.) und der SV Eichede III setzten sich mit 3:1 gegen Marcel Griem und den Witzhaver SV durch und stiegen in die Kreisliga auf.

Der SV Eichede III hat als Vizemeister der Fußball-Kreisklasse A den Sprung in die Kreisliga geschafft. Nach einer 1:2-Hinspielpleite setzte sich der SVE III im Rückspiel mit 3:1 beim Witzhaver SV durch.

shz.de von
11. Juni 2014, 08:00 Uhr

Die bessere Ausgangsposition hatte der Witzhaver SV, doch am Ende jubelte der Gegner. Der Kreisliga-Achte musste sich nach einem 2:1-Hinspielerfolg in der Relegation zur Kreisliga Stormarn/Lauenburg dem SV Eichede III, Vizemeister der Kreisklasse A, mit 1:3 (1:2) geschlagen geben. Entsprechend groß war die Enttäuschung beim WSV, während die Steinburger ausgelassen ihren Aufstieg bejubelten. Unverdient war dieser nicht, denn die Eicheder ließen sich von Rückschlägen nicht beirren, bewiesen Moral und demonstrierten neben fußballerischer Qualität auch große mannschaftliche Geschlossenheit.

In Witzhave machten die Schützlinge von SVE-Trainer Rene Wasken von Beginn an Druck. Frühzeitig wurde der Gegner zu Fehlern gezwungen. Das Pressing verfehlte seine Wirkung nicht und hatte immer wieder Ballgewinnen weit in der gegnerischen Hälfte zur Folge. Doch in Führung ging der von Wolfgang Spethmann gecoachte WSV. Nach elf Minuten brachte Sebastian Vester die Hausherren in Führung. Vom Rückstand zeigten sich die Gäste allerdings unbeeindruckt. Nur zehn Minuten später gelang Malte Gienow bereits der Ausgleich. Nach einer halben Stunde bot sich Jasper Gienow die große Chance zur SVE-Führung. Doch WSV-Keeper Felix Johnsen lenkte Gienows Geschoss noch zur Ecke. Sechs Minuten später aber war Johnsen dann gegen Jasper Gienow das machtlos.

In der 65. Minute bot sich Maximilian Röbl die Möglichkeit zur Vorentscheidung. Doch Johnsen war zur Stelle. So blieb Röbl in seinem letzten Spiel für den SVE ohne Treffer. Der 23-jährige Hotelfachmann wechselt zum VfL Tremsbüttel. Und so war es Jasper Gienow vorbehalten, mit seinem zweiten Treffer zum 3:1 für Eichede alles klar zu machen.
„Vor der Saison hatten wir den Nicht-Abstieg als Ziel ausgegeben, dass wir nun sogar zum zweiten Mal in Folge aufgestiegen sind, ist umso schöner“, jubelte SVE-Coach Rene Wasken. Sein Gegenüber zeigte sich trotz der Enttäuschung als fairer Verlierer: „Leider waren wir nicht konzentriert genug und Eichede heute einfach besser“, konstatierte Spethmann.

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