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Trainer-Aus : SVE II: „Einvernehmliche Trennung“ von Dreller

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Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Dem Coach von Fußball-SH-Ligist SV Eichede II wurde die schlechte Punkteausbeute zum Verhängnis. „Ich übernehme dafür die Verantwortung, aber ich habe die Mannschaft noch erreicht“, sagt Dreller. Springt Oliver Zapel jetzt als Interimstrainer ein?

shz.de von
erstellt am 15.Okt.2013 | 13:30 Uhr

Überraschung beim SV Eichede II: Gerd Dreller wird in Zukunft nicht mehr als Trainer auf der Bank des Fußball-SH-Ligisten Platz nehmen. Der Coach und der Verein haben die Zusammenarbeit im „gegenseitigen Einvernehmen“ beendet, wie Olaf Gehrken, Vorsitzender des SV Eichede, gestern per Pressemitteilung bekannt gab. Demnach hätten Dreller und die Vereinsführung einen Tag nach dem 0:0 im Ligaspiel gegen die Husumer SV den Entschluss gefasst, die Mannschaft in andere Hände zu geben, um nach dem Abrutschen auf einen Abstiegsplatz einen neuen Impuls zu setzen.

Dreller bestätigt, dass es sich um eine einvernehmliche Entscheidung gehandelt habe, sagt aber auch: „Ich habe die Mannschaft noch erreicht, hatte einen guten Draht zu den Spielern. Dennoch steht letztlich die schlechte Punkteausbeute zu Buche. Die Vereinsführung hat den Klassenerhalt gefährdet gesehen – dafür muss ich als Trainer die Verantwortung übernehmen.“ Der ehemalige SVE II-Coach hatte ein solches Ende kommen sehen. „Ich bin keiner, der die Flinte ins Korn schmeißt. Aber es war klar, dass das Husum-Spiel eine Entscheidung bringen würde. In der jetzigen Situation kann ich mir vorstellen, dass ein neues Gesicht auf der Trainerbank neue Impulse setzt – und den Klassenerhalt schafft.“

Wer das neue Gesicht ist, steht indes noch nicht fest. Gehrken und Co. haben bisher noch mit keinem Kandidaten gesprochen. In dieser Woche wird es erste Kontaktaufnahmen geben. Momentan übernimmt interimsweise das Gesamt-Trainerteam des Herrenbereichs, das aus Oliver Zapel, Björn Manke, Dirk Kohmann, Sebastian Ballhausen und Frank-Andree Balz besteht, die Verantwortung für die SH-Liga-Mannschaft. Zapel, Coach der Regionalliga-Truppe, kann sich durchaus vorstellen, auch am Freitag (19.30 Uhr) im Auswärtsspiel beim VfB Lübeck das SH-Liga-Team zu betreuen. „Ich spiele mit dem Gedanken, wir haben nicht viele Alternativen“, sagt Zapel und verdeutlicht die Bedeutung der Partie: „Ich erwarte 200 SVE-Anhänger in Lübeck. Wir wollen uns dort gut präsentieren – und der eine oder andere Spieler aus unserem Regionalliga-Team wird dort unter meiner Regie zum Einsatz kommen können.“ Das Aus Drellers bedauert Zapel. „Ich hätte ihn gern in unserem Funktionsteam behalten. Jetzt suchen wir aber einen jungen, hungrigen Trainer, der das als Herausforderung sieht.“

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