Fußball Landespokal : SV Preußen Reinfeld hat Respekt, aber keine Angst

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Grundstein zum Sieg: Reinfelds Maximilian Grimm (2.v.r) traf im Pokalspiel der vergangenen Saison per Freistoß zum 1:0 – bei der Neuauflage des Achtelfinales fehlt er den Preußen.
Grundstein zum Sieg: Reinfelds Maximilian Grimm (2.v.r) traf im Pokalspiel der vergangenen Saison per Freistoß zum 1:0 – bei der Neuauflage des Achtelfinales fehlt er den Preußen.

Am Freitagabend (19 Uhr) trifft der Fußball-Oberligist im SHFV-Lotto-Pokal auf den Ligakonkurrenten PSV Neumünster.

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11. Juli 2019, 15:55 Uhr

Reinfeld | Fußball-Oberliga-Aufsteiger SV Preußen Reinfeld tritt am Freitagabend um 19 Uhr im Achtelfinale um den SHFV-Lotto-Pokal beim Ligakonkurrenten PSV Neumünster an.

Mit einer gehörigen Portion Respekt, aber ohne Angst reisen die Preußen an die Stettiner Straße, zum Duell gegen den Achtelfinal-Gegner aus dem Vorjahr.

An den haben die Stormarner gute Erinnerungen, schließlich zog die Elf von Co-Trainer Pascal Lorenz 2018 mit einem 3:0-Sieg gegen den seinerzeit noch klassenhöheren Rivalen in das Viertelfinale des Landespokals ein.

„Da wollen wir natürlich versuchen anzuknüpfen, obwohl die Qualität im PSV-Kader in diesem Jahr durch die externen Neuzugänge sicherlich eine andere ist“, weiß Lorenz.

Hoffnungen ruhen auf Kristof Rönnau

Auch wenn die Reinfelder im Testspiel in der vergangenen Woche gegen den PSV-Stadtrivalen und Landesligisten VfR Neumünster (1:4) nicht glänzen konnten, sieht Lorenz sein Team trotzdem gut aufgestellt.

„Die Spiele in der Vorbereitung sind zum Teil ein Muster ohne Wert, da man auch viel ausprobiert. Wir wollen unsere Stärken ins Spiel bringen und dem Gegner unseren Stempel aufdrücken“, betont Lorenz.

Dabei hofft er auf Tore von Mittelstürmer Kristof Rönnau. Der ehemalige Regional- und Oberliga-Spieler erzielte für die Preußen in 52 Landesliga-Spielen stolze 63 Treffer. Lorenz sagt daher über Rönnau:

„Kristof ist schon unsere Lebensversicherung. Einen Spieler wie ihn in unseren Reihen zu haben, ist schon etwas Besonderes.“ Pascal Lorenz (Co-Trainer SV Preußen Reinfeld)
 

 der gegen den PSV Neumünster auf Innenverteidiger Timo Schwartz (Patellasehnenverletzung), Verteidiger Maximilian Grimm (dienstlich in den USA) und Defensivakteur Benjamin Pirch (privat verhindert) verzichten muss.

„Natürlich versuchen wir, die Ausfälle zu kompensieren. Ich bin da optimistisch, denn wir haben ansonsten alle Mann an Deck. Die Jungs hängen sich im Training rein und wollen ins Viertelfinale, denn da trifft man auf den Sieger der Partie TSV Bordesholm gegen VfB Lübeck. Somit hätten wir dann eventuell die Chance, den VfB zu Hause zu empfangen. Dafür werden wir alles versuchen“, sagt Lorenz.

PSV Neumünster auch mit großem Respekt

Der Co-Trainer hofft auch bei der Achtelfinalbegegnung in der Schwalestadt auf die Unterstützung der eigenen Fans. „Ich weiß, dass unsere Anhänger sowohl mit dem Zug als auch mit dem Auto nach Neumünster anreisen werden. Wir wollen sie natürlich nicht enttäuschen“, betont Reinfelds Co-Trainer.

Auf der anderen Seite herrscht derweil eben so großer Respekt vor dem Gegner. „Wir werden gegen Reinfeld auf der Hut sein und sie keinesfalls unterschätzen.

Weiterhin werden wir uns akribisch auf das Spiel vorbereiten und hoffen natürlich, den Heimvorteil ausnutzen zu können“, meint Thomas Möller, Trainer des PSV Neumünster.

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