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Kantersieg : SV Eichede zeigt Bordesholm die Grenzen auf

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Fußball-SH-Ligist siegt 7:1 (2:1) beim Aufsteiger und Trainer Oliver Zapel lobt: „War schön anzuschauen.“ Torge Maltzahn krönt seine starke Leistung mit drei Treffern.

Der SV Eichede ging als Favorit in die SH-Liga-Partie beim TSV Bordesholm. Und die Fußballer aus Stormarn wurden dieser Rolle gerecht – und wie. Der Regionalliga-Absteiger zeigte dem SH-Liga-Aufsteiger beim 7:1 (2:1)-Erfolg deutlich die Grenzen auf. So sehr, dass Bordesholms Co-Trainer Alf Baatz nach dem Spiel verärgert konstatierte: „Es reicht halt nicht, wenn wir nur über rund 60 Minuten mithalten, um dann völlig einzubrechen. Es kann nicht sein, dass wir nach dem 1:3 aufhören zu kämpfen und einige ihre Mitspieler regelrecht im Stich lassen.“ Die Gastgeber wurden von den wie entfesselt aufspielenden Stormarnern in der Schlussphase regelrecht vorgeführt.

Dabei hatten die Gäste nach 45 Minuten noch allen Grund, etwas unzufrieden zu sein. Der SVE agierte in der Anfangsphase zwar überlegen, verpasste aber die Vorentscheidung. Eichede ging durch einen Doppelpack von Torge Maltzahn verdient mit 2:0 in Führung. Maltzahn behielt in der 23. Minute die Nerven, verwandelte einen Strafstoß sicher, um nur zwei Minuten später – nach vorangegangenem Freistoß – aus rund 20 Metern mit einem platzierten Fernschuss, der noch den Pfosten touchierte, das 0:2 zu markieren.

Doch Bordesholm steckte keineswegs auf, kämpfte sich zurück in die Begegnung. Zwar hätte Maltzahn in der 32. Minute, als er aus fünf Metern an Bordesholms Keeper Daniel Jeromin scheiterte, auf 3:0 erhöhen können, doch war die Heimelf plötzlich wieder in der Partie – denn im Gegenzug traf „Youngster“ Alban Jashari zum 1:2-Anschluss.

„Wir hatten eigentlich richtig gut begonnen, dann aber durch dieses vermeidbare Gegentor etwas den Faden verloren“, meinte SVE-Coach Oliver Zapel, der zugab, dass sein Team in der Folgezeit durchaus Respekt vor dem TSV hatte. „In der Phase haben sie wirklich gut gespielt, auch defensiv sicher gestanden“, hatte Zapel ein Lob für den Gegner parat.

Aber auch das Treiben seiner Schützlinge wusste den erfahrenen Trainer zu überzeugen. Diese spielten in der Schlussphase nämlich groß auf, schossen nach dem Eigentor des ansonsten engagierten Kim Schatz zum 1:3 (68.) den Kontrahenten aus dem eigenen Stadion. „Das war dann wirklich schön anzusehen“, so Zapel, der sein Team binnen weniger Minuten einen Kantersieg gegen sich aufgebende Bordesholmer landen sah.

TSV Bordesholm: Jeromin – Stoltenberg, T. Falk, M. Schultz (85. Weschler), Blum – Poetzsch, Schatz – Lucht (77. C. Schultz), Axt, Jashari – Lemke (74. Huss).

SV Eichede: Berndt – J. O. Rienhoff, Buchholz, Marschner – Kossowski (77. Monteiro), Heidenreich, Seiler (70. Schubring), Fischer – Baloki, Lechler (63. Janelt), Maltzahn.

SR: Burmester (Lübeck).

Zuschauer: 200.

Tore: 0:1 Maltzahn (23., Foulelfmeter), 0:2 Maltzahn (25.), 1:2 Jashari (33.), 1:3 Schatz (68., Eigentor), 1:4 Schubring (72.), 1:5 Kossowski (74.), 1:6 Janelt (77.), 1:7 Maltzahn (79.).

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