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Stormarner Tageblatt

23. August 2017 | 21:49 Uhr

Feierlaune : SV Eichede weiter im Aufwind

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Der Aufsteiger in die Fußball-Regionalliga gewinnt nach der Partie gegen Hannover 96 II (4:0) auch beim Hamburger SV II – und rückt in der Tabelle weiter vor. Das goldene Tor für die Stormarner erzielte Andre Kossowski nach der Pause.

Es läuft beim SV Eichede weiterhin rund. Nach dem klaren 4:0-Heimsieg gegen Hannover 96 II (0:0) ließen die Stormarner am Sonnabend mit dem 1:0 (0:0) beim Nachwuchs des Hamburger SV einen weiteren Dreier folgen. Der Lohn: Der Aufsteiger festigte nach dem vierten Sieg bei nunmehr 13 Zählern seinen sicheren Platz im Tabellenmittelfeld der Fußball-Regionalliga Nord.

SVE-Trainer Oliver Zapel nahm im Vergleich zur Vorwoche gezwungenermaßen zwei Veränderungen vor. Für den an einem grippalen Infekt laborierenden Torge Maltzahn sprang Michael Meyer auf der verwaisten Position hinter der Ein-Mann-Spitze Haris Huseni ein. Zudem musste Leo Seiler in einem erneut praktizierten 4-4-1-1-System kurzfristig den aus beruflichen Gründen verhinderten Simon Koops auf der Sechserposition ersetzten.

In der Anfangsphase dominierten die gastgebenden Hamburger zunächst das Geschehen vor 360 Zuschauern im Wolfgang-Meyer-Stadion. Der HSV drückte der Partie seinen Stempel auf und besaß ein deutliches Übergewicht. Doch Kapital konnten die „Rothosen“ daraus nicht schlagen. Hochkaräter erspielten sich die Gastgeber nicht. Profi Gojko Kacar schoss über das Tor (6.), Halili verzog (8.). Dazu geriet Julian Brauer in Rücklage, als er aus Nahdistanz eine der wenigen Halbchancen vergab (22.). Doch das war es dann auch von Seiten des HSV. Eichede, bis dahin kompakt stehend, wurde nun zusehends mutiger und setzte erste Nadelstiche. So vergab Seiler, der nach einer Ecke des tschechischen Neuzugangs Jakub Heidenreich und Querpass von Moritz Hinkelmann über das Tor schoss (28.). Drei Minuten später versprang Huseni nach Vorarbeit von Andre Kossowski in aussichtsreicher Position das Leder. Da auf der anderen Seite Nils Brünning aus der Drehung keinen Druck hinter den Ball bekam (44.), blieb es in einer ereignisarmen Partie beim torlosen Remis zur Pause.

Doch bei der Nullnummer blieb es nach dem Wiederanpfiff nicht lange. Schon die erste Aktion im zweiten Abschnitt führte zum Erfolg. Es war letztlich auch die entscheidende Szene der Partie. Dass dabei auch der Zufall, gepaart mit vorhandenem Torinstinkt, für das „goldene Tor“ sorgte, war bezeichnend für das teilweise zerfahrene Match. Nach einer Rechtsflanke von Seiler profitierte Andre Kossowski, in einer Szene, die eigentlich schon geklärt schien, vom wegrutschenden Dennis Bergmanns und versenkte von der Strafraumgrenze zum wichtigen 0:1 (49.). Cardoso reagierte auf den Rückstand mit drei Auswechslungen, versuchte so seinem Team neuen Mut einzuhauchen – doch das gelang nicht. Weiter blieb beim HSV vieles Stückwerk. Es fehlten herausgespielte Chancen, um vielleicht doch noch zu einem Unentschieden zu gelangen. Das wäre auch unverdient gewesen. Denn in den Schlussminuten waren die Stormarner einem weiteren Treffer näher als die Hausherren. So vergab der eingewechselte Arnold Lechler (85.) ebenso freistehend, wie kurz darauf Seiler, dessen Schussversuch gerade noch abgeblockt wurde (89.).


Hamburger SV II: Dehmelt – Bergmann (51. Jordan), Morena, Langer (58. Shirdel), Götz – Brauer – Halili, Kacar, Akyere (63. Maggio) – Farrona Pulido, Brüning.

SV Eichede: Lucassen – Fischer, Jan-Ole Rienhoff, Issahaku, Heidenreich – S. Meyer, M. Hinkelmann, Seiler, Kossowski (67. Güzel) – M. Meyer ( 82. Lechler) – Huseni (89. Sejdiu).

SR: Sebastian Hübner (Braunschweig), Assistenten Nicolai Rühmann und Johannes Dampc.
Zuschauer: 360 (im Wolfgang-Meyer-Stadion).
Tore: 0:1 Kossowski (49.).

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erstellt am 29.Sep.2013 | 18:45 Uhr

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