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Spitzenreiter : SV Eichede überwintert als Tabellenführer der SH-Liga

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Stormarner Fußballer setzen sich mit 4:1 (3:0) gegen den Preetzer TSV durch. Konkurrenz aus Flensburg und Eutin ist erneut zum Zuschauen verdammt.

Die Konkurrenz aus Flensburg und Eutin war wieder einmal zum Zuschauen verdammt. Der SV Eichede nutzte die Gunst der Stunde und setzte sich im vorletzten Pflichtspiel des Jahres 2015 mit 4:1 (3:0) gegen den Preetzer TSV durch und festigte damit die Tabellenführung in der Fußball-SH-Liga. Somit steht fest: die Stormarner überwintern als Ligaprimus.

Der SVE zeigte beim Heimerfolg gegen Preetz, dass er aus den Fehlern der Vorwoche gegen Flensburg 08 gelernt hat. Gegen die Fördestädter hatte die Elf von Trainer Oliver Zapel zwar mit 7:3 (5:3) die Oberhand behalten, aber in der Anfangsphase einen vor allem in der Abwehr phasenweise vogelwilden Auftritt hingelegt, der zu frühen Gegentoren führte. Das war gegen Preetz nicht der Fall. Die Gastgeber starteten hochkonzentriert und hellwach in die Partie. Die Schusterstädter waren noch nicht ganz sortiert, da führte bereits der erste Angriff der Rot-Weißen zum 1:0. Marc Oldag wurde nicht konsequent genug attackiert und besorgte die Führung (1.). Preetz wirkte geschockt, sogar komplett überfordert. Die logische Folge war das schnelle 2:0 durch Arnold Lechler (4.).

Auch nach dem zweiten Treffer machte die Zapel-Elf weiter Druck, ließ jedoch immer wieder die letzte Konsequenz vor dem Tor vermissen. Dennoch war Eichede dem 3:0 deutlich näher, als die Preetzer dem Anschlusstreffer. Kurz vor der Pause fiel dann auch die vermeintliche Vorentscheidung, Arnold Lechler zog von der Strafraumgrenze ab und baute den Vorsprung aus (42.).

Nach dem Pausentee versäumten es Nikita Bojarinow, Arnold Lechler, Torge Maltzahn und Marc Oldag, endgültig für klare Verhältnisse zu sorgen. Und auch die SVE-Defensive wirkte nicht mehr so stabil wie in der ersten Halbzeit. Zapel haderte folglich zusehends mit seiner Mannschaft. „Das kann doch nicht wahr sein. Alle rennen nur noch nach vorne. Konzentriert euch lieber wieder“, zürnte der SVE-Trainer. Offensichtlich hatte Zapel es kommen gesehen – das 3:1 durch Kevin Pank (65.).

Der Treffer gab den Preetzern Auftrieb. Der Glaube, den Rückstand noch ausgleichen zu können, war fortan spürbar. Die Zweikämpfe wurden aggressiver geführt, die Laufbereitschaft erhöht. Eichede verlor so kurzzeitig den Faden. Dass allerdings doch nichts mehr anbrannte, dafür sorgte schließlich Nikita Bojarinow. Der defensive Mittelfeldspieler sorgte nach einem Eckball mit dem 4:1 (85.) für die Entscheidung und für gute Laune auf der anschließenden Weihnachtsfeier. „Man kann sich streiten, ob es schlimm war, dass wir den Gegentreffer kassiert haben. Letztlich haben wir gewonnen und stehen an der Tabellenspitze“, gab sich Zapel nach dem Schlusspfiff versöhnlich.

Statistik SVE – PTSV 4:1 (3:0)

 

SV Eichede: Thomä – E. Monteiro (68.Janelt), Fischer, Krajinovic – Bojarinow, Moklis – Maltzahn, G.Schubring (46. Ulaga), M. Schubring, Oldag – Lechler (80. Facklam).

Preetzer TSV: Weidner – Lamprecht,Osmanovic, Dragusha, Lindner (90. Heine) – F. Ziehmer, Matthies – Pank, Lahi, Schmidt – Yurtseven (63. T. Ziehmer).

SR: Hahn (Kellenhusen). – Z: 138

Tore: 1:0 Oldag (1.), 2:0 Lechler (4.), 3:0 Lechler (42.), 3:1 Pank (65.) , 4:1 Bojarinow (85.).

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