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Ergebnisdruck : SV Eichede steht unter Zugzwang

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Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Fußball-SH-Ligist SV Eichede ist seit drei Spielen ohne Sieg. Morgen wollen die Schützlinge von Coach Oliver Zapel gegen TuRa Meldorf zurück in die Erfolgsspur.

shz.de von
erstellt am 10.Okt.2015 | 07:30 Uhr

Seit drei Spielen sind die SH-Liga-Fußballer des SV Eichede ohne Sieg, kassierten zuletzt zwei Niederlagen gegen Eutin 08 (0:1) und beim Regionalliga-Absteiger VfR Neumünster (1:3). Dadurch wuchs der Rückstand auf das Führungsduo aus Heide und Eutin auf sieben Zähler an. Um den Kontakt nach oben nicht abreißen zu lassen, zählen für den Tabellenfünften aktuell somit nur noch Siege.

Morgen wollen die Stormarner zurück in die Erfolgsspur. Zum Heimspiel empfängt der SVE TuRa Meldorf im Ernst-Wagener-Stadion, das erst zehn Punkte verbuchen konnte und aktuell Rang 16 einnimmt. Ian Prescott Claus dürfte gegen seinen Ex-Club nach überstandener Grippe zurück in die Startelf kehren. Der Angreifer (acht Saisontore) wechselte erst zu Beginn diesen Jahres von Meldorf nach Eichede. Zweimal traf er bislang mit den Rot-Weißen auf seine alten Weggefährten. Im März traf Claus zwar in der Liga vom Elfmeterpunkt aus, doch damals reichte es nur zu einem 1:1. Im Landespokal Mitte Juli derweil war Claus mit seinen beiden Treffern beim 2:0-Sieg Eichedes Matchwinner.

Gegen TuRa wohl noch nicht dabei sein wird indes Dominic Ulaga. Der gebürtige Wilhelmsburger ist nach langer Leidenszeit vor zwei Wochen zwar wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen, ein Einsatz aber käme wohl noch zu früh. „Nachdem Laufeinheiten schmerzfrei möglich waren, konnte ich Übungen mit und ohne Ball absolvieren und zuletzt sogar schon fast alles mitmachen“, freut sich der 23-Jährige.

Im Mai war der Offensivspieler im Training umgeknickt, hatte sich dabei eine Knochenabsplitterung, eine schwere Quetschung sowie Einblutungen im Fuß zugezogen. „Ich bin in meiner Laufbahn vorher noch nie so lange verletzungsbedingt ausgefallen und einfach nur froh, dass ich jetzt wieder angreifen kann.“ Ulaga hofft, dass die Zeit der Zuschauerrolle bald vorbei ist und er wieder im Kader stehen wird und der Mannschaft helfen kann. Wann dieser Zeitpunkt gekommen ist, entscheide der Trainer: „Oliver Zapel wird mir schon mitteilen, wann er glaubt, dass es für einen Einsatz reicht.“ Für den morgigen Sonntag erteilt der angehende Fußballlehrer seiner Offensivkraft noch eine Absage, will ihn behutsam aufbauen. Gleiches gilt auch für Leonard Evora, den seit einiger Zeit eine Knieverletzung plagt. „Beide trainieren zwar nahezu vollwertig mit, aber da ihnen die kompletten Grundlagen fehlen, werden wir sie eventuell über Spiele in unserer Zweiten aufbauen. Spätestens in zwei Wochen aber dürften sie bei uns wieder im Kader sein“, so Zapel.

Anpfiff: Sonntag 14 Uhr, Ernst-Wagener-Stadion
Schiedsrichter: Florian Burmester (Lübeck).
Nicht dabei: Dominic Ulaga (Aufbautraining nach Bänderriss), Leonardo Evora (Knieprobleme)
Fraglich: Löw (Kapselverletzung), Gerrit Schubring (Grippe).
Voraussichtliche Aufstellung: Thomä – Moklis, Maltzahn, Krajinovic, Fischer – Bojarinow – V. Monteiro, M. Schubring, Oldag – Lechler, Claus.

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