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Stormarner Tageblatt

18. August 2017 | 11:14 Uhr

Hoffnung : SV Eichede erledigt Hausaufgaben

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Der Fußball-Regionalligist siegt beim VfB Oldenburg überraschend deutlich mit 4:1 und hat als Tabellen-17. noch Chancen auf den Klassenerhalt.

Mit einem überraschenden 4:1 (3:1)-Sieg beim VfB Oldenburg sicherte sich der SV Eichede aus eigener Kraft den vorletzten Tabellenplatz in der Fußball-Regionalliga Nord und darf noch auf den Klassenverbleib hoffen. Die Stormarner siegten nach einer guten Leistung gegen allerdings auch stark enttäuschende Oldenburger völlig verdient und feierten mit dem zweiten Sieg in Folge einen gelungenen Ausklang einer insgesamt jedoch enttäuschenden Rückrunde.

Trainer Oliver Zapel hatte in seiner Mannschaft zwei personelle Veränderungen vorgenommen. Für Leo Seiler und Arnold Lechler kehrten der zuletzt gesperrte Torge Maltzahn und Simon Koops in die Startformation zurück. Zapel stellte diese auf eine 3-4-3-Formation um, in der Maltzahn und der Ex-Oldenburger Flodyn Baloki den Stoßstürmer Haris Huseni unterstützten.

Eichede begann forsch. Die offensive Ausrichtung war nicht nur auf dem Papier erkennbar. Die Oldenburger Defensive wurde früh unter Druck gesetzt und ließ sich auch zu Fehlern zwingen. So verursachte Alexander Baal nach einem Ballverlust in gefährlicher Position einen Freistoß. Haris Huseni nahm Maß und traf mit einem – allerdings für Jannik Zohrabian nicht ganz unhaltbar scheinenden – Schuss aus 18 Metern zum 0:1 (9.). Im direkten Gegenzug hatten die Gastgeber die Chance zum Ausgleich. Leo Baal war in den Strafraum eingedrungen und wohl von Jan-Ole Rienhoff regelwidrig gebremst worden. Doch Nils Laabs schoss den Strafstoß an den linken Pfosten (11.). Es war letztlich die einzige Chance des VfB, in dieses Spiel zurückzufinden. Denn die Fehler in der Defensive setzten sich fort. Eichede nutzte diese so eiskalt wie noch nie in dieser Saison. Huseni erzielte mit einem technisch feinen Drehschuss das 0:2 (15.). Schließlich legte der eingerückte Nico Fischer mit einem Kopfball nach einer Rechtsflanke von Maltzahn sogar noch das 0:3 nach (19.). Zwischenzeitlich war sogar noch einem Abseitstor des SVE die Anerkennung verweigert worden (17.). Zwar verkürzte der Ex-Lübecker Kevin Samide nach einer abgeprallten Flanke aus Nahdistanz noch auf 1:3 (31.). Ansonsten machte Julian Barkmann jedoch eine gute Partie. Er verhinderte mehrmals den zweiten Treffer, hatte aber auch Glück, dass Höler nur die Latte traf (33.).

Im zweiten Abschnitt fanden die Oldenburger trotz offensiverer Ausrichtung kaum noch zu gefährlichen Aktionen. Eichede verteidigte gut, wurde vom VfB aber auch nicht mehr entscheidend gefordert. Das Spiel plätscherte weitgehend dahin und war spätestens mit dem 1:4 entschieden. Dieses Tor erzielte Baloki, der eine Flanke des Tschechen Jakub Heidenreich gekonnt annahm und aus zentraler Position verwandelte (59.). In den letzten Minuten durfte dann Zeugwart Markus Venz noch einmal Regionalliga-Luft schnuppern. Der langjährige Liga-Torhüter, der im Vorjahr wegen Rückenproblemen aufgehört hatte, bekam von Trainer Zapel in den letzten Minuten noch ein „Dankeschön“ und wurde für Barkmann eingewechselt.

VfB Oldenburg: Zohrabian – A. Baal, Uzelac (46. Gottschling), Höler (64. Minns), Canizales (76. Thölking) – Großöhmichen, Aidara – Samide, Pröger, L. Baal – Laabs.

SV Eichede: Barkmann (87. Venz) – J.-O. Rienhoff, Buchholz, Issahaku – Kossowski, Koops, Heidenreich (71. Krämer), Fischer – Maltzahn, Baloki, Huseni (75. Lechler).

SR: Brauer (Hildesheim). – Z: 832.

Tore: 0:1 Huseni (9.), 0:2 Huseni (15.), 0:3 Fischer (19.), 1:3 Samide (31.), 1:4 Baloki (59.).

Bes. Vork.: N. Laabs schießt Foulelfmeter an den Pfosten (11.).

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