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Übernachtungstour : SV Eichede: Ausgeschlafen zum zweiten Regionalliga-Auswärtssieg

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Stormarner reisen zum Punktspiel in der Fußball-Regionalliga beim SV Wilhelmshaven erstmals in dieser Saison einen Tag früher an. SVE-Trainer Oliver Zapel glaubt an eine „enge Kiste“ gegen den SVW. Kapitän Jan-Ole Rienhoff wird Eichede gesperrt fehlen.

shz.de von
erstellt am 13.Sep.2013 | 08:00 Uhr

250 Kilometer Anreiseweg zum Auswärtsspiel nach Wilhelmshaven sind zu viel. So kommt es am Wochenende für die Kicker des SV Eichede zu einer Premiere. Der Regionalliga-Aufsteiger wird erstmals nicht am Spieltag sondern bereits einen Tag früher anreisen, um am Sonntag (15 Uhr) ausgeschlafen den Kampf um wichtige Punkte für den Klassenerhalt gegen den SVW im Jadestadion angehen zu können.

Nach einer Trainingseinheit und einem gemeinsamen Essen wird sich der 25-köpfige Tross des SVE am Samstagnachmittag auf den Weg an die Nordsee machen. Genächtigt wird im am Stadtrand von Oldenburg gelegenen 3-Sterne-Hotel „Etzhorner Krug“.

„Das ist einen tolle Sache, eine Belohnung für die Jungs“, weiß der verletzte Dennis Wagner, „so können sich alle ganz in Ruhe auf die schwere Aufgabe konzentrieren“, unterstreicht der Mittelfeldspieler, der sich nach seinem Schien- und Wadenbeinbruch auf dem Wege der Besserung befindet. Mit Rad fahren und Schwimmen versucht sich Wagner langsam wieder fit zu machen. „Bis ich allerdings wieder Fußball spielen kann, wird es noch dauern“, erklärt der 24-Jährige. Mit seiner Rückkehr auf den Platz rechnet Wagner nicht vor Beginn der Rückrunde. Bis dahin bleibt ihm nichts anderes übrig, als seinen Mitspielern die Daumen zu drücken – am Sonntag allerdings aus der Ferne. „Nach Wilhelmshaven werde ich aus privaten Gründen nicht mitfahren können“, so Wagner, der einst als Jugendspieler für den SVE in der Regionalliga kickte und damals die eine oder andere Übernachtungstour mitgemacht hat. Weil es seine Zeit am Wochenende nicht zulässt, werde er dem Heimspiel der SH-Ligatruppe gegen den PSV Neumünster beiwohnen. „Trotzdem bin ich in Gedanken natürlich bei den Jungs in Wilhelmshaven. Ich hoffe, dass wir dort ein besseres Ergebnis als zuletzt erzielen. Das 0:6 gegen den VfL Wolfsburg II tat ganz schön weh“, so der 24-jährige Mittelfeldspieler, der allerdings optimistisch ist, dass die Ligatruppe nicht mit leeren Händen nach Hause kommt. „Wir haben mehrfach gezeigt, dass wir fast überall mithalten können. Selbst bei der knappen 2:3-Auswärtspleite gegen Werder Bremen II war für uns was drin – aber auch so sind wir mit sechs Zählern voll im Soll.“

Coach Oliver Zapel erwartet eine „enge Kiste“ gegen den mit einem Punkt weniger auf der Habenseite einen Rang hinter den Stormarnern liegenden SVW (13.). „Wilhelmshaven hat großes Potenzial, verfügt über gute Einzelspieler und hat zuletzt mit einem 1:0-Sieg über den SV Meppen Selbstvertrauen gesammelt. Das wird sicherlich nicht einfach für uns werden“, unterstreicht der Coach, der zum Umbauen seiner Abwehrreihe gezwungen ist, nachdem Innenverteidiger Jan-Ole Rienhoff gegen die „Jung-Wölfe“ die Ampelkarte kassierte hatte. Das Kapitänsamt wird daher Torge Maltzahn übernehmen, die Aufgabe des Abwehrchefs wohl Moritz Hinkelmann.

Mit Sebastian Meyer und Ardian Sejdiu (beide sammelten zuletzt im SH-Ligateam Spielpraxis) kehren allerdings zwei Alternativen zurück, sodass sich Zapel keinerlei Sorgen machen muss, keine schlagkräftige Elf auf das Feld schicken zu können. „Ich habe die Qual der Wahl“, so der Coach, dessen Team unter der Woche beim 8:0 (4:0) über den Bramfelder SV einen Testspielerfolg feierte (Tore: Huseni (2), Seiler, Fischer, Kummerfeldt, Bahn, Jürgensen und Sejdiu). „Einige haben sich für einen Einsatz am Wochenende empfohlen“, bilanzierte Zapel zufrieden.

Nicht dabei: Heitbrock (Muskelbündelriss), Berndt (Bandscheibenprobleme), Krajinovic (Kreuzbandverletzung), Jan-Ole Rienhoff (gesperrt), M. Meyer (Knöchelverletzung).
Anpfiff: Sonntag um 15 Uhr im Jadestadion
Schiedsrichter: Riem Hussein (Bad Harzburg), Assistenten Andre Grimme und Georg Everwand.
Voraussichtliche Aufstellung des SVE: Lucassen – S. Meyer (Güzel), M. Hinkelmann, Schubring, Fischer – Issahaku, Koops - Kummerfeldt, Maltzahn, Kossowski – Huseni.

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