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Sülfeld: Flüchtlingshelfer suchen Begleitlotsen

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

„Refugees welcome“, unter diesem Motto hat sich bereits zu Beginn des vergangenen Jahres in der Gemeinde Sülfeld ein Helferkreis gebildet, der Flüchtlingen mit Rat und Tat zur Seite steht. Zahlreiche Sülfelder versorgen und betreuen ehrenamtlich die Neuankömmlinge.

Sie begleiten sie bei Behördengängen, zu Ärzten, zu den Schulen, sie organisieren Sprachkurse, besorgen über Spenden Bekleidung, Möbel und Einrichtungsgegenstände für den neuen Wohnraum oder sind einfach nur da für ein Wort und bieten den Neubürgern Geborgenheit in einer meist völlig fremden neuen Umgebung.

Für den notwendigen Wohnraum zur Unterbringung der Asylbewerber und Flüchtlinge sorgt das Amt Itzstedt. Inzwischen ist Sülfeld für mehr als 50 Flüchtlinge eine erste neue Heimat geworden. Sie werden aber sicher nicht alle auf Dauer in der Gemeinde bleiben. „Die Politik muss die Möglichkeiten schaffen, dass diese Menschen beruhigt und sicher, ohne Angst und freiwillig eines Tages in ihre Heimat zurückkehren können. Solange gilt es aber, ihnen hier eine Bleibe zu sichern, ihnen Herberge zu gewähren“, so der Helferkreis, der ständig weitere Begleitlotsen sucht, die diese Flüchtlings- und Asylbetreuung unterstützen möchten, sei es als persönliche Ansprechpartner für eine bestimmte Person oder Familie, um Fehlendes zu organisieren oder auch für Behördengänge, Arztbesuche und andere Hilfestellung.

Der Sülfelder Helferkreis trifft sich das nächste Mal am Donnerstag, 3. März, um 19 Uhr in der Remise beim Pastorat. Die Kirchengemeinde ist mit in das Betreuungsangebot eingebunden. Ansprechpartner für Fragen sind Ulrich Bärwald (ulrich.baerwald@suelfeld.de) sowie Siegfried und Heike Huss (siegfried-huss@t-online.de).

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