A1 ist saniert : Stück für Stück wieder freie Fahrt

An der Autobahnanschlussstelle  Bad Oldesloe kann man ab Montag    auch die   sanierte Fahrbahn benutzen.  Foto: Gusick
An der Autobahnanschlussstelle Bad Oldesloe kann man ab Montag auch die sanierte Fahrbahn benutzen. Foto: Gusick

Montag wird die Fahrbahn Richtung Lübeck geöffnet. Mit Behinderungen muss jedoch noch bis 19. November gerechnet werden.

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05. November 2011, 11:43 Uhr

Bad Oldesloe | Die Sanierung der A 1 zwischen Bargteheide und Bad Oldesloe wird termingerecht abgeschlossen. Die neue Betonfahrbahn ist fertig, bis der Verkehr auf der gesamten, sechs Kilometer langen Strecke wieder normal und auf sechs Spuren rollen kann, müssen sich die Autofahrer aber noch bis zu 19. November gedulden.

Ab Montag, gegen 17 Uhr, wird zwar die erneuerte Fahrbahn in Richtung Lübeck grundsätzlich freigegeben, allerdings müssen die Einfädelungsbereiche wieder zurückgebaut werden, so dass die Autobahn phasenweise auf nur eine Fahrspur verengt wird.

Vom 8. bis 11. November werden dann die vier Mittelstreifenüberfahrten geschlossen. In Richtung Lübeck wird es auf der dritten Spur Tagessperren geben. In Richtung Süden wird es erstmal weiter zweispurig längs der Stahlwand gen Hamburg gehen. Die rund sieben Kilometer lange Stahlgleitwand und die Baustellenmarkierungen werden in den Nächten vom 11. bis 18 November demontiert. Gearbeitet wird an allen Tagen mit Ausnahme des Wochenendes zwischen 19 Uhr und 6 Uhr.

Letzter Schritt ist der Rückbau der beiden Nothaltebuchten an der Richtungsfahrbahn Hamburg am Sonnabend, 19. November. Abends stehen dann wieder alle sechs Spuren zur Verfügung. "Damit haben wir unser Versprechen eingelöst, den Engpass rechtzeitig vor Einbruch der Herbstwitterung zu beseitigen", so Dr. Tamara Zieschang, Staatssekretärin im Kieler Verkehrsministerium.

Im Frühjahr, nachdem die Sanierung nicht von Erfolg gekrönt war, hatte das Ministerium beschlossen, die Fahrbahn komplett wieder aufreißen zu lassen. Die Firma Reinhold Meister GmbH hatte vergeblich versucht, das per Gerichtsbeschluss zu verhindern. Trotzdem dürften sich die Parteien noch vor Gericht weidersehen. Schließlich geht es um mehr als fünf Millionen Euro, die die erste Sanierung gekostet hatte.

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