Großhansdorf : Straßen geflutet, Bäume umgeknickt

Über vier Stunden lang dauerte ein Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr Großhansdorf. Im dortigen Himmelshorst hatte eine kräftige Sturmböe während des Gewitters eine mächtige Linde von einem Nachbargrundstück auf ein Wohnhaus gedrückt und dieses erheblich beschädigt.
Über vier Stunden lang dauerte ein Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr Großhansdorf. Im dortigen Himmelshorst hatte eine kräftige Sturmböe während des Gewitters eine mächtige Linde von einem Nachbargrundstück auf ein Wohnhaus gedrückt und dieses erheblich beschädigt.

Rund 200 wetterbedingte Einsätze allein im Bereich der Integrierten Regionalleitstelle Süd

shz.de von
10. August 2018, 14:54 Uhr

Ein Unwetter zog in der Nacht zu Freitag über Schleswig-Holstein hinweg. Landesweit rückten die Freiwilligen Feuerwehren zu mehr als 400 Einsätzen aus. Besonders heftig traf es den Bereich der Integrierten Regionalleitstelle Süd der Kreise Herzogtum Lauenburg, Ostholstein und Stormarn. Dort wurden die Feuerwehren in der Zeit von Donnerstagabend bis Tagesanbruch zu rund 200 wetterbedingten Einsätzen alarmiert. Menschen wurden nicht verletzt. Meist wurden Straßen überflutet und Bäume kippten um.

Über vier Stunden lang dauerte ein Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr Großhansdorf. Im dortigen Himmelshorst hatte eine kräftige Sturmböe während des Gewitters eine mächtige Linde von einem Nachbargrundstück auf ein Wohnhaus gedrückt und dieses erheblich beschädigt. Auch in den Carports am Haus geparkte Autos bekamen dabei einige Dellen und Kratzer ab.

„Bei den Aufräumarbeiten war wegen der Enge der Bebauung der Waldgrundstücke der Einsatz einer Drehleiter nicht möglich“, sagte Einsatzleiter Thomas Drenckhahn und griff deshalb auf den Hubsteiger des gemeindeeigenen Bauhofes des zurück: „Wir beseitigen aus dem Korb heraus jetzt die Gefahrenstellen, damit keine Bewohner durch herabstürzende Teile vom Dach verletzt werden können. Den Rest muss ein vom Hausbesitzer beauftragter Baumpfleger erledigen, da es sich bei dem Sturmschaden um einen privaten Versicherungsfall auf zwei Privatgrundstücken handelt.“ Bis nach Mitternacht dauerten die Arbeiten am Himmelshorst an. Mühsam wurde der Stamm auf dem Hausdach und der zerstörten Gaube mit der Motorsäge zerlegt und der Hauseingang freigeräumt.

Auch beschädigte Dachpfannen wurden entfernt. Die Höhe des Sachschadens ist noch nicht bekannt. Für die Großhansdorfer Feuerwehr war dies bereits der vierte Einsatz an diesem Tag.

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