zur Navigation springen
Stormarner Tageblatt

19. Oktober 2017 | 13:28 Uhr

Stormarns Mühlen öffnen ihre Tore

vom

Pfingstmontag ist Deutscher Mühlentag: Besucher können die "ältesten Kraftwerke der Menschheit" unter die Lupe nehmen

shz.de von
erstellt am 15.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Trittau/Glinde/Braak | Ob Wassermühle, Holländer- oder Bockwindmühle - auch in diesem Jahr wird am Pfingstmontag in ganz Deutschland der Deutsche Mühlentag mit Veranstaltungen rund um die Mühlen gefeiert. Die Besucher dürfen in ganz Deutschland einen Blick "hinter die Kulissen" werfen, sich in frühere Zeiten zurückversetzt fühlen, frische Produkte erwerben oder einfach einen schönen Tag bei Führungen, Kaffee und Kuchen genießen. Durch diesen einmal im Jahr stattfindenden Mühlentag soll der Bevölkerung die Gelegenheit gegeben werden, die Bedeutung und die Geschichte der "ältesten Kraftmaschine der Menschheit" vor Augen geführt zu bekommen.

An diesem Pfingstmontag sind bundesweit über 1000 teilnehmende Wind- und Wassermühlen geöffnet. Den Besuchern wird ein vielfältiges Rahmenprogramm mit Führungen geboten. Auch drei Stormarner Mühlen sind dabei.

Die Trittauer Wassermühle (Am Mühlenteich 3) steht bereits seit 1701 an Ort und Stelle und zählt zu den ältesten Gebäuden des Ortes. Anlässlich des Mühlentages wird am Pfingstmontag der Kunsthandwerkermarkt rund um die Mühle von 11 bis 18 Uhr die Besucher locken.

Der imposante zweistöckige Braaker Galerieholländer aus dem Jahr 1850 ist ebenfalls zu besichtigen. Neben einer Darstellung des Mahlvorgangs gibt es Kinderspiele, einen Malwettbewerb, Kinderbacken und eine Hüpfburg.

In Stormarn wird auch die Wassermühle in Glinde ihre Tore öffnen (Papendieker Redder 48). Bereits 1229 wurde sie erstmals erwähnt, wurde zunächst als Walk- und Farbholzmühle genutzt, später als Kupferhammer und zwischen 1868 und 1952 als Kornmühle. Nach umfangreichen Restaurierungen wurde sie 1982 zum Mühlen- und Heimatmuseum umgestaltet. Anlässlich des Mühlentages wird es rund um die Mühle einen Bauernmarkt geben. Von 11 bis 18 Uhr wird im Lehmofen Brot gebacken mit historischen Gerätschaften Butter hergestellt. In einer Ausstellung können die Besucher lernen, wie die Menschen in den 50er Jahren gewohnt haben. Auch einen historischen Deutz-Trecker von 1951 wird es zu bestaunen geben.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen