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Stormarner Tageblatt

17. August 2017 | 04:12 Uhr

Stormarn: Wo Feuerwerk erlaubt ist

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Es gibt zahlreiche Verbotszonen für die Silvester-Knallerei / Bußgeld beträgt 5000 bis 50 000 Euro

Zum Jahresabschluss ein farbenprächtiges Feuerwerk. Das gehört auch für viele Stormarner ganz zur Tradition. Bevor aber jetzt die Raketen und Böller gekauft werden, sollte jeder prüfen, ob er an seinem Wohnort überhaupt ein Feuerwerk abbrennen darf. Der knallende und leuchtende Zauber ist längst nicht überall ist erlaubt.

Einheitliche Regeln gibt es dafür allerdings nicht. Das wird von den Gemeinden und Städten ebenso unterschiedlich gehandhabt, wie die Höhen des angedrohten Bußgelds bei einem Regelverstoß. Das beträgt zwischen 5000 Euro im Amt Bargteheide-Land und 50  000 Euro in der Gemeinde Ammersbek. Grundsätzlich darf Feuerwerk nur Silvester ab 18 Uhr bis Neujahr 1 Uhr gezündet werden. Allerdings nicht in der Nähe von brandgefährdeten Objekten wie Reetdachhäusern oder auch Holzlagern.

In welchem Umkreis das Verbot gilt, ist unterschiedlich. Bei Feuerwerk der Kategorie  II – Kanonenschläge oder Knallfrösche – sind das normalerweise 25 bis 50 Meter. Bei Raketen, Römischen Lichtern oder Batteriefeuerwerken muss ein Abstand von mindestens 180 Metern zu den Objekten eingehalten werden.

Der gleiche Abstand gilt im Bereich von Altenheimen, Krankenhäusern, Kirchen, Kinderheimen, landwirtschaftlichen Erzeugnissen und sonstigen leicht brennbaren Gütern. Rücksicht sollte man auch auf die Tiere nehmen, für die die Knallerei ein erheblicher Stressfaktor sein kann.

In einigen Dörfern im Kreis Stormarn ist Silvesterfeuerwerk generell verboten. Dazu gehören im Amt Bad Oldesloe-Land die bebauten Ortsteile Schlamersdorf und Sühlen, der gesamte bebaute Bereich in Neritz und Floggensee, in Lasbek der Bereich Krummbek sowie weite Teile von Lasbek-Gut.

Im Amt Bargteheide-Land ist ein Feuerwerk im fast gesamten bebauten Bereich von Hammoor, Jersbek und Delingsdorf verboten. In welchen Gemeinden welche Abstände gelten und in welchen Straßen und Bereichen ein Böllerverbot gilt, ist im Internet auf den Seiten der einzelnen Ämter und Städte unter Bekanntmachungen zu finden. Dort hat zum Beispiel die Gemeinde Ammersbek eine Karte eingestellt, auf der die Feuerwerk-Verbotszonen markiert sind. Auf der Homepage der Stadt Ahrensburg beispielsweise ist ebenfalls ein Lageplan mit einem Straßenverzeichnis zu finden.

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