Vortrag in Glinde : Stormarn schwarz-weiß

Reporter Raimund Marfels fotografierte 40 Jahre lang – auch bei Jurid in Glinde.
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Reporter Raimund Marfels fotografierte 40 Jahre lang – auch bei Jurid in Glinde.

Mit Fotos aus dem Nachlass von Raimund Marfels wird in Glinde die Entwicklung der Stadt nach dem Zweiten Weltkrieg illustriert.

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13. Januar 2014, 18:42 Uhr

Mit einem Bildervortrag präsentiert die Stadt Glinde in Kooperation mit dem Museum „Glinder Mühle“ und dem Kreisarchiv die Entwicklung der Stadt nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Vortrag der Historikerin Barbara Günther am Donnerstag, 16. Januar, ist zugleich die Auftaktveranstaltung für die Vortragsreihe „Stormarn schwarzweiß. 1949–1989: Städte, Ämter und Gemeinden im Blick des Fotojournalisten Raimund Marfels“. Der spätere Fotojournalist wurde 1917 in Berlin geboren. Zunächst absolvierte er aber eine Ausbildung zum kaufmännischen Angestellten. Nach dem Zweiten Weltkrieg folgte Marfels seinem Bruder nach Stormarn, wo aus dem Hobby seinen Beruf machte. Mehr als 40 Jahre fotografierte und schrieb als Lokal-Reporter unter anderem aus Bad Oldesloe. Nach anfänglichen Kleinbildaufnahmen wechselte er in den frühen 1950er Jahren zu einer Rolleiflex-Kamera, der er bis zum Lebensende treu blieb. Schwarzweiß-Fotos im 6 x6-Format wurden so zu seinem Markenzeichen. Als Reporter dokumentierte er Ereignisse und Veränderungen in Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Infrastruktur, Natur, Kultur und Gesellschaft im Kreisgebiet. „Stormarn schwarzweiß“ wird an elf Orten zu sehen sein. In Glinde, wo die Ausstellung um 19 Uhr im Museum, Kupfermühlenweg 7, eröffnet wird, wird der Weg Glindes von der Industriebrache zur Stadt bebildert. Es gibt fast 700 Abbildungen aus den frühen 50er Jahren, in denen Marfels das von der britischen Besatzungsmacht freigegebene Gelände des ehemaligen Kruppschen Kurbelwellenwerkes mit seinen leer geräumten Hallen dokumentierte. Auch die Gebäude des ehemaligen Heereszeugamtes erregten sein Interesse.

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