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Stormarner Tageblatt

22. August 2017 | 23:10 Uhr

Ahrensburg : Stormarn im Sturm

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Sturmtief Barbara hat den Feuerwehren im Norden zahlreiche Einsätze beschert. Größtenteils wurden Bäume von den Sturmböen gekappt.

Ahrensburg Zu Dutzenden Einsätzen mussten Feuerwehren am 2. Weihnachtstag und gestern im Kreis Stormarn ausrücken. Kurz vor Ahrensburg krachte eine mächtige Tanne in den Lärmschutzwall der A  utobahn 1. Die Krone ragte in die Fahrbahn hinein. Feuerwehrleute aus Bargteheide und Hammoor rückten an und brachten die Drehleiter in Stellung. Mit Motorsägen wurde die Tanne Stück für Stück zerlegt. Während dieser Arbeiten hatte die Autobahnpolizei zwei Fahrspuren in Richtung Hamburg gesperrt. Bis um Mitternacht hat die IRLS Süd in Bad Oldesloe für die Kreise Ostholstein, Herzogtum-Lauenburg und Stormarn insgesamt 60 Einsätze gezählt.

Bereits am Abend des 2. Weihnachtsfeiertages stürzte im Sturm ein Baum auf den Ostring Höhe Ahrensfelde. Beim Ausweichen kollidierten zwei Autos miteinander. Die Autofahrer blieben nach dem Zusammenstoß glücklicherweise unverletzt.

Feuerwehrleute aus Ahrensfelde und von der Löschgruppe Hagen beseitigten dann das Hindernis mit der Motorsäge und sicherten die Unfallstelle bis zum Eintreffen der Abschlepper. Die Polizei führte den Fahrzeugverkehr wechselseitig an der Unfallstelle vorbei. Danach rückten die beiden Wehren zu einem Folgeeinsatz aus. In der Hagener Allee hat eine kräftige Sturmböe eine mindestens 20 Meter hohe Tanne gefällt. Feuerwehrleute und Löschgruppe zerlegten den Baum mit der Motorsäge. Die Polizei hatte die Straße deshalb voll gesperrt.

Am Curslacker Neuer Deich fiel in Höhe Nummer 66 eine zirka 15 Meter hohe Pappel auf die vierspurige Straße und den Gehweg. Die Straße war blockiert. Feuerwehrleute zerlegten den Baum und räumten die Straße frei.

Gestern Morgen hatte eine kräftige Windböe am Wulfsdorfer Weg in Hoisbüttel eine Birke geknickt. Der Baum ragte quer über einen Waldweg. Feuerwehrleute legten eine Bandschlinge um den Stamm und zogen zunächst mit Muskelkraft und danach mit der Seilwinde den Baum auf den Weg. Dort wurde er danach mit der Motorsäge in handliche Stücke zerlegt. Ein weiterer Ast, der sich in der Baumkrone verfangen hatte, wurde mit einem kräftigen Wasserstrahl zur Erde gespritzt.

Weitere Einsätze wegen umgestürzter Bäume gab es unter anderem in Glinde und Reinbek.

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