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Stormarner Tageblatt

19. August 2017 | 09:41 Uhr

Stormarn hat drei Wahlkreise

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Kirchensynode beschließt Haushaltsplan 2017 / Millionenüberschuss für Baurücklage, Gemeinden & Co.

Die Synode des Kirchenkreises Plön-Segeberg hat die Bereiche für die Wahl im September festgelegt. Klar war, dass die neue Synode genau so viele Synodale haben soll wie bisher: 88. Davon werden 80 gewählt, acht können berufen werden. „Die Herausforderung war es, die Wahlkreise so zu schneiden, dass auch Vertreter aus den kleinen Gemeinden eine gute Chance haben, in die neue Synode zu kommen“, sagte Propst Erich Faehling. Der Kirchenkreis mit seinen Stadt- und Landgemeinden solle auch in der neuen Synode möglichst ausgewogen vertreten sein. „Das ist gelungen“, so Faehling.

Die drei größten Kirchengemeinden – Oldesloe, Segeberg und Preetz – bilden jeweils einen eigenen Wahlkreis. Aus Oldesloe und Umgebung werden fünf Ehrenamtliche, zwei Pastoren und je ein Synodaler aus der Mitarbeiterschaft und den Werken vertreten sein. Die fünf weiteren Wahlkreise bestehen aus fünf bis acht Gemeinden. Sie werden je nach Größe zwischen sieben und 13 Synodale stellen. Bargfeld bildet mit Nahe, Sülfeld, Leezen, Stuvenborn-Seth-Sievershütten und Todesfelde den Wahlkreis 7 mit neun Synodalen. Reinfeld, Zarpen, Hamberge und Klein Wesenberg wählen gemeinsam mit Neuengörs, Pronstorf, Schlamersdorf und Warder im Wahlkreis 8, der aufgrund der Größe zwei Ehrenamtliche mehr entsenden wird. Präses Peter Wiegner appellierte an die Synodalen „jetzt schon loszugehen und gute Leute zu gewinnen“. Die Wahl im September ist die erste nach den Gesetzen der 2012 gegründeten Nordkirche.

Die Synode nahm in der Sitzung auch den Jahresabschluss für 2015 an und legte fest, was mit dem Überschuss von 1,193 Millionen Euro geschehen soll. 385  000 Euro gehen an die Kirchengemeinden, 31  000 Euro an das Bildungs- und 35  000 Euro an das Diakonische Werk. Die größte Summe, 741  000 Euro fließt in die Baurücklage. Im ebenfalls beschlossenen Haushaltsplan für 2017 wirden die Einnahmen aus der Kirchensteuer mit 15,8 Millionen Euro angesetzt. Davon gehen 7,5 Millionen Euro direkt an die Kirchengemeinden.

Die Synode stimmte zudem der Schaffung zweier neuer Stellen zu. Es handelt sich um eine Pfarrstelle für Vertretungsdienste bei Mini-Sabbaticals, Vakanzen und längeren Vertretungen sowie eine Stelle in der Finanzabteilung. Grund ist die von der Nordkirche beschlossene Umstellung auf die kaufmännische Buchführung.

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erstellt am 17.Feb.2017 | 11:04 Uhr

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