zur Navigation springen

Olympia-Bewerbung: : Stormarn für Olympia 2024 in Hamburg

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Der Kreissportverband sind nur positive Effekte für Stormarn, sollten sich die Hamburger für die Ausrichtung der Olympischen Spiele entscheiden.

shz.de von
erstellt am 21.Okt.2015 | 06:00 Uhr

Dürften der Landessportverband (LSV) und Kreissportverband (KSV) am 29. November mit abstimmen, ob sich Hamburg für Olympia 2024 bewerben soll, wäre das Votum klar: „Wir müssen Olympia als eine Chance für die Region und unser ganzes Land sehen“, sagte LSV-Präsident Hans Jakob Tiessen bei einem Treffen mit Vertretern des KSV in Bad Oldesloe.

„Für mich wäre es die Erfüllung eines persönlichen Traums, wenn ich Olympia hier direkt bei uns vor der Haustür erleben kann“, ist Kreispräsident Hans-Werner Harmuth begeistert. „Ich weiß, dass es andere Sichtweisen gibt, aber aus meiner Perspektive hätten die Spiele für Stormarn, Schleswig-Holstein und ganz Deutschland nur positive Folgen“, betonte Tiessen. Daher hätten auch alle Vertreter der deutschen Landessportverbände einstimmig für die Spiele in Hamburg gestimmt.

Man müsse auch bedenken, welch Strahlkraft die Spiele auch auf den lokalen Sport hätten. „Sport hat aktuell nicht den Stellenwert im Leben vieler Menschen und in der Öffentlichkeit, der eigentlich gut wäre. Das könnte sich ändern“, so Tiessen. Es könnte durch die Begeisterung für die Spiele zu einer Fokussierung auf Sportprojekte kommen wie die tägliche Sportstunde, ist Harmuth überzeugt. „Außerdem würden wir hier direkt am Erlebnis teilhaben. Ich denke da zum Beispiel an die Mannschaften des olympischen Fußballturniers, die auf Stormarner Fußballplätzen trainieren könnten“, so Harmuth. Auch in Sachen Tourismus würde sich sicherlich einiges tun. Im Endeffekt habe das dann auch positive wirtschaftliche Auswirkungen und es würden verstärkte Investitionen in die Infrastruktur erfolgen.

„Ich hoffe, dass aus Hamburg ein deutliches Signal der Bürger kommt. Es müssen schon so 70 Prozent Zustimmung sein, um die Spiele guten Gewissens auf den Weg bringen zu können“, meint KSV-Vorsitzender Adelbert Fritz. Nicht zuletzt sei das Olympia 2024 ein sportlicher Anreiz für Talente aus Stormarn, sich noch ein wenig mehr ins Training reinzuhängen, um dann selbst im Stadion einlaufen zu können.  

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen