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Stormarner Tageblatt

23. Oktober 2017 | 23:18 Uhr

Stolpersteine: Verbeugung vor den Opfern

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

shz.de von
erstellt am 28.Feb.2014 | 14:24 Uhr

In Reinfelds Innenstadt werden zwei Stolpersteine in Gedenken an Carl Harz und Richard Minkwitz verlegt. Am Freitag, 7. März, ab 9 Uhr wird der Kölner Künstler Gunter Demnig zwei kleine Messingplatten in den Bürgersteig einlassen: einen Stolperstein vor dem Haus Carl-Harz-Straße 6 für Carl Harz und den anderen vor dem Haus Paul-von-Schoenaich-Straße 36 für Richard Minkwitz. Dabei werden die Initiatoren, Schüler und Lehrer der Immanuel-Kant-Schule, anwesend sein, dazu Nachkommen der beiden Nazi-Opfer und Vertreter der Stadt. Weiter sind alle eingeladen, denen die Erinnerung an erlittenes Unrecht und Gewalt am Herzen liegt. Künstler Gunter Demnig: „Wer lesen will, was auf dem Stolperstein steht, muss eine Verbeugung machen.“

Die Gedenkfeier findet am Abend vorher, am Donnerstag, 6. März, um 18 Uhr in der Aula der Immanuel-Kant-Schule statt. Nachkommen der beiden Nazi-Opfer kommen zu Wort. Gunter Demnig wird über sein Projekt „Kunstdenkmal Stolpersteine“ berichten. Es sprechen Schüler und Lehrer der Immanuel-Kant-Schule sowie Bürgervorsteher Gerd Herrmann. Esther Bejarano, Überlebende des „Mädchenorchesters“ in Auschwitz, hat ihr Kommen zugesagt. Sie setzt sich seit ihrer Befreiung dafür ein, dass die Opfer der Nazi-Gewalt nicht vergessen werden.

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