Der besondere Gottesdienst : Stille Einkehr am Grabauer See

Unter Bäumen mit Blick auf den Grabauer See genießen rund 200 Besucher den Gottesdienst
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Unter Bäumen mit Blick auf den Grabauer See genießen rund 200 Besucher den Gottesdienst

Rund 200 Besucher folgen bei Sommerwetter der Einladung von Sülfelder Kirchengemeinde und Grabauer Kapellenförderverein.

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02. August 2015, 14:32 Uhr

Sonnenschein, der Duft von frischem Kaffee hängt in der Luft, und Vögel zwitschern am Grabauer See. Atmosphäre und das Wetter sind perfekt für den schon traditionellen Open Air Gottesdienst der evangelischen Kirchengemeinde Sülfeld und des Kappellenfördervereins Grabau.

„Die Resonanz ist großartig. Wir hatten gar nicht mit so vielen Leuten gerechnet mitten in den Sommerferien. Aber das Wetter ist natürlich perfekt und selbstverständlich freut es uns, dass so viele Gäste gekommen sind“, sagt Gesa Tams-Koll vom Förderverein. „Hoffentlich reichen Kaffee und Kuchen im Anschluss“, lacht sie.

Für den neuen Sülfelder Pastor Steffen Poos, der im März seien Stelle antrat, ist es der Gottesdienst am Grabauer See. Im Mittelpunkt seiner Predigt und als Motto des Gottesdienstes steht Kapitel fünf aus dem Neuen Testament Matthäus: „Ihr seid das Salz der Erde. Ihr seid das Licht der Welt“.

In seinem Gebet spricht Steffen Poos Probleme an. Er betet zusammen mit der Gemeinde für „unsere Welt, die so einen schlechten Geschmack angenommen hat“ und kritisiert so auch den in vielen Orten aktuell schlechten Umgang mit Flüchtlingen. Aber auch die Kirche selbst bezieht Poos in seine Kritik ein. „Die Kirche hat einiges verlernt und macht auch Dinge falsch“, sagt er und gibt der Hoffnung Ausdruck, dass sich diese Probleme lösen lassen. Anschließen darf sich, wer möchte, ein von Pastor Poos ein Kreuz auf die Stirn zeichnen lassen – mit Grabauer Seewasser –, um damit die eigene Taufe aufzufrischen.

Die Kollekte am Ende des Seegottesdienstes wird der Gestaltung des Außenbereichs an der Grabauer Kapelle zugute kommen.

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