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Stormarner Tageblatt

12. Dezember 2017 | 14:07 Uhr

Sterben ist keine Krankheit

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Hospizbewegung Bad Oldesloe und Umgebung feierte 15. Geburtstag im Historischen Rathaus.

shz.de von
erstellt am 16.Sep.2013 | 00:33 Uhr

Die Hospizbewegung Bad Oldesloe und Umgebung feierte ihren 15. Geburtstag im Historischen Rathaus. In entspannter fröhlicher Atmosphäre begegneten sich die geladenen Gäste, Marktbesucher und die Hospizlerinnen im Rathaussaal. In den Ansprachen des ersten Vorsitzender Jens Willhöft, von Bürgerworthalter Rainer Fehrmann und Anne Sybill Breyer vom Vorstand des Hospizverbandes Schleswig Holstein wurde die wertvolle Arbeit mit ihren vielen Facetten hervorgehoben.

Die Vereinsgründung fand am 1998 eben im Historischen Rathaus statt. Der Hospizbewegung sei es gelungen nicht nur durch die Begleitungen sondern auch durch eine kontinuierliche Öffentlichkeitsarbeit, kulturelle und informative gemeinsame Veranstaltungen mit der Stadt Bad Oldesloe die Themen Abschied, Sterben, Tod und Trauer selbstverständlicher in den Alltag zu integrieren, so Willhöft. Er dankte der Stadt für die kostenlose Nutzung der Räumlichkeiten, zunächst im Stadthaus und seit 2000 im Bürgerhaus.

Rainer Fehrmann sprach seine Hochachtung für die Ehrenamtlier aus, die mit ihrer Einsatzbereitschaft den Menschen Mitgefühl, Zuwendung und Mitmenschlichkeit entgegenbrächten aus: „Sterben ist keine Krankheit sondern die letzte Lebensphase, der wir mit Würde begegnen sollten.“

Anne Sybill Breyer stellte noch mal heraus, wie wichtig die Vernetzung der Hospizvereine landesweit sei. Durch politische und gesellschaftliche Unterstützung werde sichergestellt, dass diese wertvolle ehrenamtliche Arbeit mit mittlerweile fast 100 000 Ehrenamtlichen in Deutschland die Würde Schwerstkranker und Sterbender im Blickfeld bleibt.Gezeigt wurde unter anderem der Film „Vom DabeiSein“ über die ambulante Hospizarbeit. Das Oldesloer Spendenparlament hatte die Finanzierung dieses umfangreichen Projekts mit Filmemacher Thomas Gericke ermöglicht.

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