zur Navigation springen
Stormarner Tageblatt

21. Oktober 2017 | 08:51 Uhr

"Status Quo" zum Abschied

vom

Viel Lob für Helmut Drenkhahns jahrelanges Wirken / Neuer Amtsvorsteher ist nun Herbert Sczech

shz.de von
erstellt am 09.Aug.2013 | 04:59 Uhr

Hammoor | Das Amt Bargteheide-Land hat einen neuen Vorsteher. Helmut Drenkhahn ist nach 19 Jahren Tätigkeit nicht wieder zur Wahl angetreten. Einmütig wählte der Amtsausschuss Herbert Sczech - Bürgermeister von Jersbek - zu seinem Nachfolger. Ebenso einstimmig wurden seine Stellvertreter bestimmt. Sie heißen Hans-Joachim Dwenger und Thomas Manke.

Viel Lob gab es für Drenkhahns Leistungen für die Gemeinden im Amt. "Ich bin damals nur Amtsvorsteher geworden, weil andere nicht den Nerv dazu hatten", sagte er. In seinen ersten Jahren sei noch ein Riss durch das Amt gegangen. Damals bewegte eine Videoüberwachung die Gemüter. "Es gab auch Zoff, aber alles hat sich wieder hingebogen", so Drenkhahn. Schon lange sei die Atmosphäre wieder freundschaftlich. "Es waren spannende und erfolgreiche Jahre", zog Drenkhahn seine Bilanz. Mit Gudrun Wramp sei im Amt die erste weibliche Verwaltungsleitung im Land verbeamtet worden. Und auch ihr Nachfolger Bernd Gundlach sei als Leitender Verwaltungsbeamter eine gute Wahl.

"Tüchtige Verwaltungsarbeit besteht auch in der Auslegung des Ermessensspielraums", sagte Sczech. Im Rahmen von Recht und Gesetz gebe es da durchaus Spielräume: "Unsinnigen Kram möchte ich im Interesse der Gemeinden nicht erfüllen." Bargteheides Bürgermeister Dr. Henning Görtz erwartet eine Fortsetzung der guten Zusammenarbeit mit dem Amt: "Herbert Sczech ist ein pragmatischer Mensch." Der neue Amtsvorsteher ist auch Büroleitender Verwaltungsbeamter in der Bargteheider Stadtverwaltung.

Viel Anerkennung gab es auch für die ehemaligen Bürgermeisterinnen Erika Mosel und Karen Rinas. Sie waren im Juni nicht erneut zur Wahl angetreten. Für sie gab es einen Ehrenteller und eine Ehrenvase. Für Helmut Drenkhahn hatte sich der Amtsausschuss etwas Besonderes ausgedacht. Er erhielt Karten für ein Konzert der Rockgruppe "Status Quo". Zur Einstimmung darauf gab es auch noch eine aufblasbare "Gitarre".

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen