Auswärtshürde : Starke Abwehr soll HSG zum Sieg verhelfen

Auf Lina Tonding (li.) und die HSG Reinfeld wartet heute in Geesthacht eine unbequeme Aufgabe.
Auf Lina Tonding (li.) und die HSG Reinfeld wartet heute in Geesthacht eine unbequeme Aufgabe.

Die HSG Reinfeld/Hamberge muss heute in der Handball-SH-Liga der Frauen beim Aufsteiger VfL Geesthacht ran. Ein Sieg im Kampf um die Vizemeisterschaft ist Pflicht.

shz.de von
31. Januar 2015, 08:00 Uhr

Das Fernduell um Platz zwei in der Schleswig-Holstein-Liga geht in eine neue Runde. Während die Handball-Frauen des TSV Lindewitt (3., 20:10 Punkte) beim Klassenprimus Bredstedter TSV antreten müssen, reist der punktgleiche Tabellenzweite HSG Reinfeld/Hamberge zum Aufsteiger VfL Geesthacht (9., 12:18) und hat die Chance, sich mit einem Sieg heute (16 Uhr, Neuer Krug) bei einer gleichzeitigen Niederlage von Lindewitt etwas abzusetzen.

Die Aufgabe wird jedoch nicht ganz leicht. Die abstiegsgefährdeten Geesthachterinnen holten zuletzt 5:1 Punkte in Folge und erzielten bei den Siegen gegen die HSG Kalkberg 06 (35:29) und in Tarp (36:23) jeweils deutlich mehr als 30 Tore. „Das hat mich schon überrascht“, erklärt HSG-Trainer Detfred Dörling. Allerdings warnt der Coach auch: „Geesthacht ist ein unbequemer Gegner mit sehr erfahrenen Spielerinnen, der seine Angriffe lange ausspielt. Wir müssen also aufpassen.“

Schon im Hinspiel hatte sich das gezeigt. Zwar setzten sich die Stormarnerinnen gegen den Aufsteiger damals mit 24:23 durch, konnten dabei aber alles andere als überzeugen. „Wir werden uns in Geesthacht nicht überraschen lassen und mit einer starken Abwehr den Grundstein für einen Erfolg legen“, ist sich Dörling sicher. Im Gegensatz zum knappen Hinspielsieg im Oktober kann der Coach der Reinfelderinnen diesmal auch auf Lina Tonding, Sandra Bernert und Sina Rostek zurückgreifen, die im Hinspiel allesamt gefehlt hatten.

zur Startseite

Kommentare

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert