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Stormarner Tageblatt

13. Dezember 2017 | 12:18 Uhr

„Stapelarbeit“ spricht Kunden an

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

„Kunst-Betriebe 2“ am Ziel: Zwölf Künstler haben zwölf Skulpturen in zwölf Unternehmen erstellt

von
erstellt am 24.Feb.2016 | 13:21 Uhr

Die Wäschespinnenfundamente haben ihn inspiriert: Der Künstler Winni Schaak hat beim Baustoffhandel Hass+Hatje in Bad Oldesloe im Rahmen des Projektes „Kunst-Betriebe 2“ gearbeitet und eine Hommage an den Bildhauer Constantin Brâncui geschaffen.

„Die Grundform der Fundamente erinnerte mich direkt an Brâncuis ‚Säule der Unendlichkeit'. In jüngster Zeit habe ich mich mit dem Stapeln von Formstücken beschäftigt. Die ‚gekappten Pyramiden‘ bei Hass+Hatje wirkten besonders geeignet für den Bau einer neuen ‚Stapelarbeit‘“, erläutert Schaak sein Werk.

Mit dem Abschluss seiner Arbeit ist das Projekt „KunstBetriebe 2“ am Ziel: Zwölf Künstler haben zwölf Skulpturen in zwölf Unternehmen erstellt. Bei der zwölften kreativen Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Künstlern waren zwei bereits erfahrene Kunst-Betriebe-Teilnehmer beteiligt: Der Lübecker Bildhauer Winni Schaak und Hass+Hatje waren bereits bei der ersten Auflage 2012 dabei. „Ich habe hier eine unglaubliche Hilfsbereitschaft und großes Interesse erfahren. Das war vorbildlich und hat viel Spaß gemacht“, ergänzt der Künstler.

„Das Wertvolle an diesem Projekt ist für uns die emotionale Ansprache unserer Kunden durch Kunstwerke, die mit unseren Baustoffen entstanden sind“, resümierte Hans-Hinrich Denkena, Niederlassungsleiter von Hass+Hatje. „Kunst-Betriebe hat mich von Anfang an überzeugt. Es war für uns eine so tolle Erfahrung, dass wir gern bei der zweiten Runde der Projektes dabei sein wollten. Die Skulptur aus dem ersten Projekt steht immer noch in unserem Bauzentrum in Ratzeburg. Unsere Kunden reagieren darauf so positiv, dass es unser Wunsch war, auch für unsere Niederlassung in Bad Oldesloe eine Skulptur zu erstellen.“ Mit Erfolg: Die „Stapelarbeit“ begeisterte alle wegen des „ausgeprägten Linien-, Licht- und Schattenspiels“, so Denkena.

Der Name ist Programm: Künstler erstellen Skulpturen aus den Werkstoffen von Betrieben. Diese besondere Projektidee von Bettina Thierig startete im Juni 2015 in die zweite Runde – mit zwölf Künstlern und Betrieben. Unterstützung erhält die Lübecker Künstlerin von der Stiftungen der Sparkasse Holstein gGmbH, der Stiftung der Industrie- und Handelskammer zu Lübeck (IHK „Pro Economia“ und der Possehl-Stiftung. Projektträger ist die Stiftungen der Sparkasse Holstein gGmbH. Das Projekt endet in diesem Jahr mit drei abschließenden Ausstellungen.

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