Feiern wie zu Hause : Stadtfest von, mit und für Oldesloer

Heimspiel: Jeden Tag Silvester sind Hauptakt beim Stadtfest.
Heimspiel: Jeden Tag Silvester sind Hauptakt beim Stadtfest.

Die Organisatoren des Oldesloer Stadtfests biegen auf die Zielgerade ein. Nur noch vier Wochen bis zum Partywochenende mit vielen lokalen Bands.

Andreas Olbertz. von
29. April 2016, 06:00 Uhr

Nur noch vier Wochen, dann steigt in Oldesloe wieder das ultimative Partywochenende: Vom 27. bis 29. Mai wird in der Fußgängerzone das Stadtfest gefeiert.

Die Agentur „Tiedemann art production“, richtet die Feier in diesem Jahr erstmals aus. Für das bekannte Konzept mit Bühnen an verschiedenen Stellen in der Innenstadt haben die Macher das Motto „feiern wie zu Hause“ ausgegeben. Jede Bühne bekommt jetzt eine häusliche Bezeichnung: Der Marktplatz wird beispielsweise zum Wohnzimmer mit der Stormarner Tageblatt/Markt-Bühne. Dort wird das Fest Freitagabend wie gewohnt eröffnet. Weil die Gilde ihr eigenes Fest feiert, muss auf die traditionellen Böllerschüsse verzichtet werden. Der Oldesloer Shantychor wird zum Auftakt singen. „Jeden Tag Silvester“ sind Sonnabend der Hauptakt und Pfefferminz spielen dort Sonntag zum Abschluss.

Die Mühlenstraße wird zum Dachboden mit großen Flohmarkt, der Mühlenplatz zur Speisekammer mit diversen Food-Trucks. Der ehemalige Mohr-Parkplatz und das Heiliggeistviertel bilden das Kinderzimmer mit einem Mix aus kostenfreien und -pflichtigen Angeboten. Die Hude wird gegen Abend zum Partykeller und für junge Menschen die Zweiraum-Wohnung am Besttor mit N-Joy the Party gedacht. Im Kulturho/Wohnküche bestreitet die Musikschule teile des Programms, aber auch Kult-DJ sigi Plambeck mit Badomat, die Open Stage Rotation und ein Poetry Slam. Insgesamt werden rund 40 Bands für 110 Stunden Programm sorgen. „Es war zwar anstrengend, aber es ist uns gelungen, das Konzept von, mit und für Oldesloer zu vermitteln“, freut sich Agenturchefin Christine Tiedemann.

Patrick Niemeier von Klangstadt, der für das Bühnenprogramm verantwortlich ist: „Es war noch nie so einfach, regionale und lokale Bands unterzubringen.“

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