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Stormarner Tageblatt

20. Oktober 2017 | 07:37 Uhr

Stadt Reinfeld macht jetzt Tempo

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Zweiter Bauabschnitt für Blitz-Internet in der Karpfenstadt

shz.de von
erstellt am 06.Apr.2017 | 12:28 Uhr

Wahrscheinlich noch in diesem Jahr können die Reinfelder mit hoher Geschwindigkeit auf der Datenautobahn surfen. „Das Glasfasernetz ist für Reinfeld ein totaler Zugewinn“, so Bürgermeister Heiko Gerstmann. Die Vereinigten Stadtwerke Media GmbH (VS Media) planen, ab Sommer mit der Glasfaser-Verlegung im südlichen Teil der Karpfenstadt zu beginnen. 630 Haushalte und 50 Firmen im Gewerbegebiet sollen mit einem High-Speed-Anschluss versorgt werden. Damit beginnt der 2. Bauabschnitt.

Eine Interessengemeinschaft des Gewerbegebiets an Feldstraße und Grootkoppel hatte auf ein schnelles Internet gedrängt. Das gesamte Gewerbegebiet wurde bereits von der VS Media erschlossen. „Jetzt kümmern wir uns um den südlichen Teil der Stadt und schließen damit ein Drittel von Reinfeld an. Wenn das abgeschlossen ist, folgt der nördliche Teil“, sagt Geschäftsführer Marius Lembicz.

Reinfeld bildet mit der Glasfaser-Versorgung das Schlusslicht, denn alle zwölf Gemeinden des Amtes Nordstormarn sind bereits mit Glasfaser versorgt. Der letzte Anschluss wurde dort Ende 2016 gelegt. „So kommt es, dass das allerletzte Haus an Reinfelds Stadtgrenze in Voßkaten bereits mit der Technik ausgestattet ist, und die Reinfelder immer noch auf ihren schnellen Anschluss warten“, so Bürgermeister Gerstmann.

„Die Glasfaserkabel der anderen Anbieter enden in der Regel im Verteilerkasten an der Straße. Wir machen das anders. Wir legen die Kabel direkt ins Haus, wodurch keine Geschwindigkeit verloren geht“, erläutert Lembicz. Wer bei der VS Media den Standard von 200 Mbits/s buche, erhalte ihn auch. Aufgestockt werden kann auf 500 oder sogar 1000 Mbits/s. „Die Kunden verfügen dann über einen echten Gigabit-Anschluss“, so Vertriebsleitern Petra Grimm.

Für die Reinfelder ist der Anschluss kostenlos, es fallen anschließend die monatlichen Gebühren an. Die Regel sei das Komplettpaket mit Internet, Telefon und Fernsehen. Der Baubeginn hängt von der Quote ab. Mindestens 45 Prozent der Reinfelder müssen sich für Glasfaser entscheiden, damit gestartet werden kann. Die VS Media geht von einer Anschlussquote von ca. 70 Prozent aus.

„Der Bedarf steigt in Zehnerpotenz“, sagt Gerstmann. Bei der Bürgermeisterwahl sei das schnelle Internet ein wichtiges Thema gewesen. Andere Anbieter hätten sich ebenfalls beworben, doch die Stadt habe sich für VS Media entschieden, da man von der langlebigen und schnellen Glasfaser-Technologie überzeugt sei. Bei der ersten Informationsveranstaltung kamen mehr als 100 Reinfelder.

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