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Reinfeld : Stadt ist endlich wieder handlungsfähig

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Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Die Eröffnungsbilanz 2010 und der Haushalt 2017 wurden jetzt endlich einstimmig verabschiedet.

shz.de von
erstellt am 18.Okt.2017 | 06:00 Uhr

Der Haushalt 2017 lag monatelang auf Eis, führte zu einer Lähmung für zahlreiche bereits angeschobene Projekte und lag den Stadtverordneten und der Verwaltung schwer auf dem Magen. Nun wurde nach zahlreichen zusätzlichen Arbeitsstunden der Verwaltung und der Mithilfe externer Experten, für die ein zusätzliches Budget im sechsstelligen Bereich bereitgestellt werden musste, die Eröffnungsbilanz 2010 erstellt und jetzt von den Mitgliedern des Haupt-und Finanzausschusses gemeinsam mit dem Haushalt 2017 einstimmig beschlossen . Der Ergebnisplan für 2017 konnte ausgeglichen werden.

Für die Eröffnungsbilanz bewertete die Verwaltung sämtliche Schulden und das Vermögen Reinfelds mit einer Bilanzsumme von 38,1 Millionen Euro. Das Eigenkapital wurde mit 11,1 Millionen Euro, die Sonderposten mit 15,2 Millionen und das Anlagevermögen mit 31,2 Millionen ermittelt. Die Eröffnungsbilanz wurde mit dem Doppik-System erstellt.

Im Haushalt 2017 sind neben Investitionen in Höhe von 1 Million Euro diverse sogenannte „Verpflichtungsvereinbarungen“ festgeschrieben. Eingestellt wurden die Sanierung der Matthias-Claudius-Grundschule (6,4 Millionen Euro), die Fußgängerquerung vom Bahnhof zur Holländerkoppel (2 Millionen Euro), die Sportplatzsanierung (850  000 Euro), der städtische Anteil der Teilsanierung der Ahrensböker Straße (250  000 Euro), die Bahnquerung für Fahrzeuge (7,5 Millionen Euro) sowie der Neubau des Rettungszentrums (3,5 Millionen Euro). Besonders freuen kann sich der SV Preußen Reinfeld, denn die Kosten für die Sportplatzsanierung fließen nicht wie vorgesehen erst 2018, sondern bereits 2017 in die Haushaltsplanungen. Statt dessen muss die Sanierung der öffentlichen Toiletten auf dem Marktplatz noch ein Jahr länger warten. Trotz der Erleichterung über den beschlossenen Haushalt 2017 gibt es trotzdem noch keine Entwarnung. Bevor nämlich der Haushalt für das kommende Jahr genehmigt werden kann, muss der Jahresabschluss für das Jahr 2016 vorgelegt werden.

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