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Stormarner Tageblatt

12. Dezember 2017 | 08:05 Uhr

Stadt der 100 Göttinnen

vom

Arbeiten von Ulrike Loos über Göttinnenfiguren sind im Bella Donna Haus zu sehen

shz.de von
erstellt am 02.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Bad Oldesloe | Çatal Höyük, die Stadt der 100 Göttinnen, benannt nach dem britischen Archäologen, James Mellaart, anerkannt als Weltkulturerbe der Unesco, sorgte Mitte des 20. Jahrhunderts im westlichen Anatolien für Aufsehen. Bei den Ausgrabungen wurden die Anlagen einer prähistorischen Stadt aus der Zeit um 9000 vor Christus aufgedeckt, und in jedem einzelnen Haus fanden die Archäologen Altäre, Grabbeigaben, Göttinnenbilder, -statuetten und -reliefs. Das Erstaunliche dabei waren die ausschließlichen Funde von Göttinnenabbildungen in Größen von acht bis zwölf Zentimetern.

Vor etwa 15 Jahren erfuhr die Hamburger Künstlerin Ulrike Loos von diesen Funden und deren Ausstellung im National Museum von Ankara. Kurzentschlossen bereiste sie die Ausgrabungsstätte sowie das Museum in der Türkei und war so begeistert und überrascht vom Unbekanntheitsgrad der Statuetten, dass sie diese zumindest durch eine farbige Gestaltung sich und den Betrachtern bekannt machen wollte. Eine Göttinnenausstellung im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe brachte weitere Schätze zum Vorschein, wie eine kristalline Göttinnenstatuette, die die Künstlerin ebenfalls in einer Zeichnung festhielt.

Die vielfältigen, künstlerischen Studien in Pastellkreide von Ulrike Loos über Göttinnenfiguren werden im Forum des Bella Donna Hauses vom 5.Mai bis 3. Juli jeweils montags bis freitags in der Zeit von 10 bis 18 Uhr zu sehen sein.

Zur Vernissage an diesem m Sonntag, 5. Mai, ab 11 Uhr lädt die Künstlerin mit einem eigenen Vortrag über die Ausgrabungsstätte Çatal Höyük und die Göttinnenabbildungen ein.

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