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St. Adolf: Spatenstich für 18-Millionen-Bauprojekt

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Reinbeker Krankenhaus St. Adolf-Stift hat mit der Verwirklichung des Masterplanes 2020 begonnen

Große Bauprojekte werden mit symbolischem ersten Spatenstich in Angriff genommen. Wenn es sehr große Projekte sind, dann sind es gern mehr – wie jetzt in Reinbek auf dem Gelände des St. Adolf-Stiftes: Mit sechs Spaten wurde der Beginn des ersten von drei Bauvorhaben veranschaulicht (Gesamtvolumen von 18 Millionen Euro).

Projekt eins befindet sich auf der Südseite des Krankenhauses, dort entsteht eine neue Zentrale Sterilgut-Versorgung mit einer Vergrößerung der Intensivstation und des Postoperativen Aufwachraumes. Der Anbau gliedert sich an die Cafeteria an, die vergrößert wird und im Obergeschoss entsteht eine neue Dienstraumgruppe der Medizinischen Klinik mit Chefarzt-Sekretariat. Dieser erste Bauabschnitt kostet rund neun Millionen Euro und soll Ende 2017 fertig sein.

Lothar Obst, scheidender Geschäftsführer des katholischen Krankenhauses St. Adolf-Stift, hob die sorgfältigen Vorplanungen hervor, zu denen auch die Einbeziehung der Mitarbeiter gehörte. „Nicht alles muss auf Geschäftsführerebene entschieden werden. Uns ist wichtig, dass diejenigen, die später in diesen Bereichen arbeiten, mitreden können.“

Mit dem Beginn des ersten Abschnittes wird zugleich ein Masterplan aus dem Jahr 2010 umgesetzt, die Gesamtmaßnahme soll im Jahr 2020 fertig sein.

Projekt zwei auf der Nordseite umfasst eine acht Betten große Intermediate-Care(IMC)-Einheit als Überbauung der Eingangshalle sowie den Rückbau und die Umgestaltung der jetzigen behelfsmäßigen Internistischen Notaufnahme zu einer regulären Bettenstation.

Projekt drei entsteht im Patienten-Garten in unmittelbarer räumlicher Anbindung an die Radiologie: Die neue Zentrale Notaufnahme mit einer neuen Zufahrt der Rettungsfahrzeuge um den östlichen und südlichen Klosterkonvent.

Zum Investitionsvolumen von 18 Millionen Euro steuert das Land Schleswig-Holstein neun Millionen Euro bei, der Rest kommt vom Krankenhausträger des St. Adolf-Stiftes, dem Elisabeth Vinzenz Verbund. „Mit dem Masterplan können wir sowohl die operativen Leistungen als auch die internistische Versorgung und insbesondere die Notfallmedizin für die Patienten deutlich verbessern“, betonte Geschäftsführer Lothar Obst vor der symbolischen Spatenstich-Zeremonie.




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