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Titelrennen : SSV Pölitz nach 4:0 fast am Ziel

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Fußball-Kreisliga: Ein Punkt fehlt dem Spitzenreiter noch zur Meisterschaft, nachdem Verfolger Reinfeld sich nur 1:1 vom SC Elmenhorst getrennt hat. Bargteheide rückt nach Erfolg auf Rang zwei vor.

Der SSV Pölitz steht mit einem Bein in der Verbandsliga Süd-Ost. Der Spitzenreiter der Fußball-Kreisliga setzte sich am Sonnabend souverän mit 4:0 gegen den SV Hamberge durch und konnte tags darauf entspannt mitansehen, wie Verfolger SV Preußen Reinfeld beim 1:1 in Elmenhorst Federn ließ. Durch das Remis haben die Karpfenstädter ihre Minimalchance auf den Titel verspielt. Vom Unentschieden profitierte der TSV Bargteheide, der sich nach einem 5:2 über den TuS Hoisdorf auf Rang zwei verbesserte. Bei neun Punkten Rückstand und noch einer mehr auszutragenden Partie sind die Chancen allerdings gering, dass die Weinroten den SSV noch von der Spitze verdrängen. Denn den Pölitzern reicht am kommenden Wochenende bereits ein Punkt gegen Witzhave, um alle Unklarheiten zu beseitigen.

SC Elmenhorst – Preußen Reinfeld 1:1 (1:0)

Im Verfolgerduell trennten sich der SC Elmenhorst und der SV Preußen Reinfeld 1:1-Unentschieden. „Wenn man die zweite Hälfte sieht, war mehr drin. Die Elmenhorster hatten am Ende Glück, dass sie das Ergebnis über die Zeit gebracht haben“, meinte Reinfelds Co-Trainer Christopher Naatz.

Im ersten Abschnitt gingen die Gastgeber durch einen direkt verwandelten Freistoß von Lars Weltin etwas glücklich in Führung (26.). „Das war niemals ein Freistoß. Der Schiedsrichter hat auf beiden Seiten unglücklich agiert und einige Fehlentscheidungen getroffen“, ärgerte sich Naatz. Zur Halbzeit wechselten die Gäste gleich drei Mal – und das sollte sich prompt auszahlen. Denn fortan spielten die Karpfenstädter wie aus einem Guss. Der eingewechselte Bastian Beth erzielte bereits kurz nach Wiederanpfiff den Ausgleich. „Das war taktisch unsere beste zweite Halbzeit der Saison. Leider hat sich die Mannschaft nicht mit drei Punkten belohnt“, so Naatz. Am Rande der Partie wurden zwei Neuzugänge bei den Reinfeldern verkündet. Thomas Aldermann (VfB Lübeck II) so wie Dennis Sauer (FC Dornbreite) kehren nach Reinfeld zurück. „Wir freuen uns, zwei alte Reinfelder wieder begrüßen zu dürfen“, sagte Naatz.

Tore: 1:0 Lars Weltin (26.), 1:1 Bastian Beth (49.).


SV Hamberge – SSV Pölitz 0:4 (0:0)

Nach dem spielfreien Wochenende setzte sich der unangefochtene Tabellenführer aus Pölitz am Ende verdient mit 4:0 gegen Hamberge durch. „Hamberge hat es uns in der ersten Halbzeit sehr schwer gemacht. Sie haben gut verteidigt und sich sogar zwei gefährliche Torchancen erspielt. Nach dem 1:0 haben wir dann aber mehr Räume bekommen, weil Hamberge aufmachen musste“, erklärt SSV-Trainer Sascha Vogt. Nach dem Seitenwechsel erzielte Jan-Henrik Schmidt die Führung für den SSV (46.). In Unterzahl – Nils Franke hatte sich Gelb-Rot eingehandelt – erhöhte SSV-Kapitän Jan Christian Hack auf 2:0 (60.). Nach einer Tätlichkeit musste dann auch Alexander Pareike vorzeitig duschen gehen. Doch die neun verbliebenen Pölitzer fanden mit dem 3:0 die passende Antwort. Den Schlusspunkt setzte wiederum Hack zum 4:0-Endstand (70.).

Tore: 0:1 Jan-Henrik Schmidt (46.), 0:2 Jan Christian Hack (60.), 0:3 Jan-Henrik Schmidt (65.), 0:4 Jan Christian Hack (70.).
Gelb-Rot: Nils Franke (SSV, 55., wegen wdh. Foulspiels).

Rote Karte: Alexander Pareike (SSV, 64., wegen Tätlichkeit).

TSV Bargteheide – TuS Hoisdorf 5:2 (3:1)

Der TSV Bargteheide schob sich durch den 5:2-Heimerfolg auf den zweiten Tabellenplatz. Mann des Tages auf Seiten der Gastgeber war Frederik Kühn, der seine Farben in der ersten Halbzeit mit drei Treffern auf die Siegerstraße schoss. „Das Spiel ähnelte dem Sieg gegen Meddewade. Wieder waren wir nicht gut, aber zu einem Sieg hat es dann trotzdem gereicht, und unverdient haben wir auch nicht gewonnen“, erklärte Bargteheides Co-Trainer Torben Bischkopf.

Tore: 1:0 Frederik Kühn (15.), 1:1 Marvin Knoblich (27.), 2:1 Frederik Kühn (34.), 3:1 Frederik Kühn (45.), 3:2 Marvin Knoblich (77.), 4:2 Michael Strusch (83.), 5:2 Alban Latifi (87. FE).


SV Türkspor Oldesloe – Bargfelder SV 0:6 (0:3)

Der Bargfelder SV landete bei Türkspor Bad Oldesloe nicht nur einen 6:0-Kantersieg, sondern knackte damit auch die 40-Punkte-Marke. Bereits zur Halbzeit war das Spiel beim Stande von 3:0 für die Gäste entschieden. Nach einer kurzen Abtastphase erzielte Victor Janelt bereits in der elften Minute die Führung für den BSV. Noch vor der Halbzeit erhöhten Felix Schardey (36.) sowie Florian Kuhlmeier (45.) auf 3:0 und sorgten damit bereits für klare Verhältnisse im Kurparkstadion. Nach der Pause trug sich auch BSV-Goalgetter Carsten Rüder in die Torschützenliste ein. Rüder erhöhte mit einem Doppelpack (57., 82.) seine Torquote in der laufenden Saison auf stolze 31 Treffer. Den Schlusspunkt unter die einseitige Partie setzte Janek Leonhardt kurz vor Ultimo (87.) mit seinem Tor zum 6:0.

Tore: 0:1 Victor Janelt (11.), 0:2 Felix Schardey (36.), 0:3 Florian Onur Kuhlmeier (45.), 0:4 Carsten Rüder (57.), 0:5 Carsten Rüder (82.), 0:6 Janek Leonhardt (87.).


SSC Hagen Ahrensburg II – FSG Südstormarn 2:1 (0:0)

Die Gastgeber spielten bis zum Rückstand unkonzentriert und machten zu viele Fehler. Erst nach dem 0:1 erwachte die SSC-Reserve aus ihrer Lethargie und drehte die Partie durch den umgehenden Ausgleichstreffer von Robert Stegemann und das Siegtor von Christoph Borchert kurz vor Schluss. „Unser Spiel lief lange Zeit nicht rund, und dann kam auch noch Pech dazu. Dennoch haben wir gewonnen und die Qualifikation zur eingleisigen Kreisliga geschafft, damit bin ich sehr zufrieden“, fasste Ahrensburgs Trainer Andreas Krüger die Ereignisse zusammen.

Tore: 0:1 Maurice Pose (68.), 1:1 Robert Stegemann (71.), 2:1 Christoph Borchert (88.).


Witzhaver SV –
FC Ahrensburg 6:1 (4:0)

Die Gastgeber waren gut eingestellt und vor dem gegnerischen Tor effektiv. Während Witzhave seine herausgespielten Chancen nutzte, kam Ahrensburg erst gar nicht gefährlich vor das WSV-Tor. Stattdessen überwand Witzhaves Abwehrspieler Christian Hans seinen eigenen Keeper beim FCA-Ehrentreffer. „Wir wollen den achten Platz bis zum Saisonende verteidigen, deshalb haben wir uns vorgenommen, keinen Gegner mehr zu unterschätzen und Ahrensburg sehr ernst genommen“, erklärte WSV-Trainer Wolfgang Spethmann sein Erfolgsrezept.

Tore: 1:0 Sebastian Vester (2.), 2:0 Sven Walter (13.), 3:0 Stephan Schnauer (23.), 4:0 Marcel Griem (35.), 5:0 Stefan Rosema (53.), 6:0 Marcel Griem (68.), 6:1 Christian Hans (73./ET).

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