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Am Ziel : SSV Pölitz feiert Titel und Aufstieg

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Fußball-Kreisliga: Zwei Spieltage vor Saisonende macht der Spitzenreiter alles klar – und revanchiert sich für die Hinspielpleite in Witzhave. Neue Spannung erhält derweil der Kampf um die Qualifikationsplätze zur Kreisliga Lauenburg/Stormarn.

shz.de von
erstellt am 13.Mai.2014 | 06:00 Uhr

Zwei Spieltage vor Saisonende sind in der Fußball-Kreisliga die Würfel in Sachen Meisterschaft gefallen. Der SSV Pölitz fuhr mehr als den noch benötigten Zähler ein und machte sein Meisterstück mit einem bravourösen 7:1-Schützenfest gegen den Witzhaver SV. Gleichzeitig revanchierte sich das Team von Trainer Sascha Vogt für die 1:2-Niederlage in der Hinrunde – die bislang einzige Saisonpleite des SSV. Derweil hat der SV Türkspor Bad Oldesloe für neue Spannung im Kampf um die Qualifikation für die neue Kreisliga Lauenburg/Stormarn gesorgt. Durch den überraschenden 3:1-Erfolg über den SSC Hagen Ahrensburg II sind die Kreisstädter dem VfL Rethwisch (0:3 gegen SV Hamberge), der derzeit den letzten Qualifikationsplatz belegt, bis auf zwei Punkte auf den Pelz gerückt.

 

SSV Pölitz – Witzhaver SV 7:1 (3:0)


Bevor der SSV Pölitz sein Meisterstück ablieferte, hatte er noch etwas gutzumachen: In der Hinrunde nämlich setzte es für das Team von Trainer Sascha Vogt gegen den Witzhaver SV die bisher einzige Saisonniederlage. Mit dem großen Ziel vor Augen gelang die Revanche. Durch die Möglichkeit auf die vorzeitige Meisterschaft beflügelt, spielten die Hausherren wie aus einem Guss und brannten regelrecht ein Torfeuerwerk ab. Jeder Treffer wurde auf der Ersatzbank frenetisch gefeiert und vom Publikum stürmisch bejubelt. So machten die Gastgeber durch den 7:1-Erfolg den Titel – und den Aufstieg – zwei Spieltage vor dem Ende der Spielzeit souverän klar.

„Vielen Dank an unsere Fans für die überragende Stimmung, an die gesamte Mannschaft für den hart erarbeiteten Erfolg, und vor allem ein riesen Lob an unser Trainer-Gespann. Wir freuen uns auf das Abenteuer Verbandsliga“, sagte der überglückliche SSV-Sprecher Jens-Peter Ehrlich.

Tore: 1:0 Nils Rodewald (3., FE), 2:0 Nils Rodewald (29.), 3:0 Julian Ramm (31.), 3:1 Sven Walter (53:), 4:1 Jan-Hendrik Schmidt (59.), 5:1 Steffen Paulsen (79.), 6:1 Julian Ramm (83.), 7:1 Jan
Christian Hack (88.).

 


VfL Rethwisch – SV Hamberge 0:3 (0:1)

Der VfL Rethwisch lief – wie schon in den Spielen zuvor – bedingt durch zahlreiche Langzeitverletzte erneut mit einer Reservetruppe auf. Der noch nicht aufeinander abgestimmte VfL produzierte zu viele Fehler, die der gut aufgelegte SV Hamberge mehrmals für sich zu nutzen wusste. „Hamberge war die bissigere Mannschaft und hat heute verdient gewonnen“, lautete das Urteil des VfL-Trainers Kay Chylla.

Tore: 0:1 David Clasen (41.), 0:2 Norman Matthies (58.), 0:3 Danny Clasen (86.).
Gelb-Rote Karte: Julian Niklas Möller (VfL Rethwisch, 75., wg. wdh. Foulspiels).

 


SV Türkspor Bad Oldesloe – Hagen Ahrensburg II 3:1 (0:1)

„Auf Grund der zweiten Halbzeit geht das Ergebnis in Ordnung. Es ist bezeichnend, dass Hagen an diesem Tag keinen Treffer erzielt hat“, erklärt Oldesloes Sprecher Gökhan Akdemir. Die Gäste bestimmten das Geschehen, konnten ihre Möglichkeiten aber nicht in Tore ummünzen. Kurz vor der Pause unterlief Yasin Karanfil ein Eigentor zum 1:0 für den SSC (40.). „Wir hatten wenig Hoffnung. Dann haben wir zwei schnelle Tore aus dem Nichts erzielt, und Hagen hat aufgehört Fußball zu spielen“, so Akdemir. Muhamet Zeka (47.) sowie Oezkan Akdemir (49.) drehten die Partie. Talha Ergül erhöhte auf 3:1 (57.). „In dieser Phase waren wir die bessere Mannschaft, weil wir zwingender waren. Hagen hatte die bessere Spielanlage. Das hat ihnen aber nichts genützt“, meinte Akdemir.

Tore: 0:1 Yasin Karanfil (40./ET), 1:1 Muhamet Zeka (47.), 2:1 Oezkan Akdemir (49.), 3:1 Talha Ergül (57.).

Gelb-Rote Karte: Yasin Karanfil (SVT, 79., wegen Unsportlichkeit).

Rote Karte: Gent Zeka (SVT, 83., wegen Beleidigung).

 


SV Preußen Reinfeld – Südstormarn 9:0 (2:0)

„Das Spiel war noch einseitiger als es das Ergebnis ausdrückt. Wir haben 95 Prozent des Spiels in der gegnerischen Hälfte verbracht“, meinte Reinfelds Co-Trainer Christopher Naatz. In der ersten Halbzeit brachte Yannick Lütjohann die Gastgeber mit einem Doppelpack in Front. Nach der Pause war es wieder Lütjohann, der mit dem 3:0 (60.) für klare Verhältnisse sorgte. Danach schraubten Tassilo von Domarus, Jan Radde, Mark Lange und Christoph Böckelmann das Ergebnis weiter in die Höhe.

Tore: 1:0, 2:0, 3:0 Yannick Lütjohann (20., 35., 60.), 4:0, 6:0 Tassilo von Domarus (61., 70.), 5:0, 9:0 Jan Radde (62., 80.), 7:0 Mark Lange (72.), 8:0 Christoph Böckelmann (75./FE).

 

FC Ahrensburg – TSV Bargteheide 0:5 (0:2)

„Das Ergebnis ist vielleicht zwei Tore zu hoch, wenn man sieht, dass wir bis kurz vor der Pause ein 0:0 gehalten haben“, meinte FCA-Coach Udo Stroinski. In der 37. Minute erzielte Alban Latifi mit einem Distanzschuss aus 25 Metern das 1:0 für Bargteheide. „Das war ein wirklich traumhafter Treffer in den Winkel. Da war nichts zu halten“, gestand Stroinski. Mit dem Pausenpfiff erhöhte Markus Berndt auf 2:0 (45.). „Auch wir hatten im ersten Abschnitt zwei ordentliche Chancen, konnten diese aber nicht nutzen“, sagte Stroinksi. Nach dem Seitenwechsel machten Frederik Kühn (54., 84.) und Michael Strusch (90.) das 5:0 perfekt.

Tore: 0:1 Alban Latifi (37.), 0:2 Markus Berndt (45.), 0:3, 0:4 Frederik Kühn (54., 84.), 0:5 Michael Strusch (90.).

 

SV Meddewade – SC Elmenhorst 1:8 (1:2)

„Unsere erste Halbzeit war super. Eigentlich hätten wir sogar führen können. Mit der Leistung war ich sehr zufrieden“, sagte SVM-Trainer Heiko Henneking nach dem Abpfiff. Nach einem Standard gingen die Gäste in Führung. Das 0:2 aus Sicht der Gastgeber war ein bitteres Eigentor. Nach einer Flanke versuchte die SVM-Defensive den Ball zu klären, überspielte jedoch den eigenen Keeper zum 0:2. Doch noch vor dem Seitenwechsel gelang Andy Baasch der Anschlusstreffer. „Wir haben auch nach dem 0:2 nicht aufgesteckt. Die Treffer zum 1:3 und 1:4 sind leider zu schnell nach der Pause gefallen“, meinte Henneking. Innerhalb von vier Minuten machte Elmenhorst mit dem 4:1 alles klar.

Tore: 0:1 Lars Weltin, 0:2 Tobias Wagner (11., ET), 1:2 Andy Baasch (37.), 1:3 Malte Maack (48.), 1:4 David Drews (51.), 1:5 Tilmann von Horn (55.), 1:6 von Horn (60.), 1:7 Alexander Agne (76.), 1:8 Weltin (85.).

 

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