Enttäuschung : SSC-Reserve bleibt Kreisligist

Hagens Natascha Bruhn (li.) wird von Borgstedts Jenny Sakowski attackiert.
Hagens Natascha Bruhn (li.) wird von Borgstedts Jenny Sakowski attackiert.

Fußballerinnen aus Ahrensburg kassieren in Landesliga-Aufstiegsrunde 2:3-Pleite gegen SG Borgstedt.

shz.de von
12. Juni 2018, 07:23 Uhr

Der große Traum bleibt vorerst einer: Die Fußballerinnen des SSC Hagen Ahrensburg II haben den Aufstieg in die Landesliga Holstein verpasst. Die Stormarnerinnen hatten vor der abschließenden Partie der Aufstiegsrunde gegen die SG Borgstedt bereits mit dem Rücken zur Wand gestanden. Nach dem 0:4 zum Auftakt gegen den SV Wahlstedt mussten die Schlossstädterinnen zwingend gegen die SG Borgstedt/Brekendorf gewinnen, um noch das Ticket für die Landesliga zu lösen. Die SG nämlich hatte gegen Wahlstedt 1:4 verloren und damit das bessere Torverhältnis. Mit einer 2:3 (1:2)-Niederlage allerdings machte die SSC-Reserve nur den Klassenerhalt perfekt – aus der Dreiergruppe steigen Wahlstedt und Borgstedt in die höhere Spielklasse auf.

Die Ahrensburgerinnen waren die Begegnung der Ausgangssituation entsprechend angegangen: Die SSC-Reserve versuchte, in der Offensive Akzente zu setzen. Bereits in der ersten Spielminute hatte Hannah Trumpf die Chance zur Führung, konnte den Ball aber nicht im Tor unterbringen. Mit zunehmender Spieldauer schwammen sich die Gäste dann vom Druck des SSC frei, Immer wieder tauchte Jenny Sakowski gefährlich vor dem Hagen-Tor auf, fand aber häufig genug in Schlussfrau Daniela Nerger ihre Meisterin. In der 26. Minute war allerdings auch Nerger machtlos: Melanie Kuhr erzielte ihren ersten Saisontreffer und frohlockte nach der Partie: „Das hab ich dem Trainer versprochen.“ Die Gastgeberinnen reagierten; in der 37. Minute nutzte Finja Süphke einen Torwartfehler von Hannah Schmidt zum Ausgleich, allerdings folgte mit dem Pausenpfiff die kalte Dusche für Ahrensburg. Ein Heber von Janina Blessmann aus zwanzig Metern landete zur SG-Führung im Netz.

Im zweiten Durchgang bot sich den rund 150 Zuschauern dann ein ähnliches Bild wie im ersten Abschnitt: Die Gäste hatten leichte Feldvorteile, die Gastgeberinnen aber kämpften um ihre Chance. Nach einer Stunde gelang Süphke noch einmal der Ausgleich. Die Hoffnung auf den Aufstieg trieb den Ahrensburgerinnen schließlich nur fünf Minuten später Janina Blessmann mit ihrem 3:2 für die Gäste aus. Die Schlossstädterinnen suchten ihr Heil verzweifelt in der Offensive, die Aktionen aber wirkten kopflos, so dass die Wende nicht mehr gelang.

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