Bad Oldesloe : Spender für kranken Notarzt gefunden

Optimistisch: Dr. Thorsten Salamon darf auf Heilung hoffen.
Optimistisch: Dr. Thorsten Salamon darf auf Heilung hoffen.

Das ist doch mal eine gute Nachricht: Für den an Leukämie erkrankten Notarzt Dr. Thorsten Salamon wurde ein Stammzellspender gefunden.

shz.de von
03. März 2016, 06:00 Uhr

Große Erleichterung beim an akuter Leukämie erkrankten Notarzt Thorsten Salamon. Für den Oberarzt des Krankenhauses Boberg und Notarzt an Bord des Rettungshubschraubers „Christoph Hansa“ konnte ein „genetischer Zwilling“ gefunden werden. Das heißt: Die lebensrettende Stammzellenspende ist möglich. Das bestätigte gestern der ASB-Regionalverband Stormarn-Lauenburg, der gemeinsam mit THW, Freiwilliger Feuerwehr und der Stadt Bad Oldesloe eine große Typisierungsaktion der Deutschen Knochenmarkspender-Datei (DKMS) durchgeführt hatte.

1330 Menschen kamen zu der Aktion in die Grundschule West in Bad Oldesloe. Außerdem konnten so 30  000 Euro Spenden zusammengetragen werden. Woher der „genetische Zwilling“ stammt, wurde – wie üblich bei der DKMS – nicht bekanntgegeben. Die riesige Hilfsbereitschaft hatte den erkrankten Salamon selbst, aber natürlich auch die Organisatoren um Christian Brandt (ASB) und die Paten, Kreispräsident Hans-Werner Harmuth und Kreisbrandmeister Gerd Riemann, begeistert. Umso schöner sei es, dass nun auch ein Spender gefunden werden konnte, heißt es von Seiten des ASB. „Die Suche nach der Nadel im Heuhaufen hat ein Ende“, ist Brandt erleichtert. Auch Oldesloes Gemeindewehrführer Olaf Klaus freut sich für Salamon und Familie.

Zusätzlich soll Salamon noch die positive Nachricht erhalten haben, dass die aktuelle medikamentöse Behandlung seiner Krebserkranung anschlägt. Das habe das Ergebnis einer Knochenmarkpunktion ergeben.  

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